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Stolz auf den neuen Standortplan sind (v. l.) Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Steiner, Technischer Leiter Alois Huber, Bürgermeister Heinz Grundner, Ordnungsamtsleiterin An ita Feckl, Kreisbrandmeister Rudolf Hohenadl, Stadtwerke-Mitarbeiter Andreas Mangstl und Feuerwehrreferent Josef Wagenlechner.

Wassersuche leicht gemacht

Stadtwerke Dorfen haben einen Hydranten-Standortplan erarbeitet

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Im Notfall zählt für die Retter jede Sekunde. Wenn’s brennt, braucht die Feuerwehr Löschwasser. Das kommt meist aus Hydranten, die gefunden werden müssen. Ein Standortplan soll helfen.

Dorfen – Im Notfall zählt für Retter und Helfer jede Sekunde. Wenn’s brennt, braucht die Feuerwehr schnell Löschwasser. Das kommt meist aus Hydranten, die gefunden werden müssen. Ein Standortplan soll helfen.

Verteilt auf rund 100 Quadratkilometer Gemeindefläche gibt es in Dorfen mehr als 300 Hydranten. Nun sind alle Standorte in einem „Kompendium der Löschwasserversorgung“ verzeichnet, freute sich Bürgermeister Heinz Grundner bei der Übergabe des Gesamtwerks an die Stadt und die zehn Dorfener Ortsfeuerwehren.

Alte Pläne unter Stress schwer zu lesen

Mehr als 100 Stunden Arbeit haben die Stadtwerke Dorfen in eine aufwendige Zusammenfassung mit Kartierung der Hydrantenstandorte gesteckt, berichteten Geschäftsführer Klaus Steiner, Technischer Leiter Alois Huber und Andreas Mangstl, Stadtwerke-Mitarbeiter und 2. Kommandant der Feuerwehr Zeilhofen. Die Hydrantenstandorte sind in einem dicken Ordner mit einem Gesamtplan und Detailkarten für jeden Stadt- und Ortsteil übersichtlich dargestellt. Das erleichtert die Suche im Ernstfall enorm.

Die Wasserversorgung, Löschwasserbereitstellung und Installation der Hydranten in ganz Dorfen ist auf die Stadtwerke Dorfen, den Wasserzweckverband Erding-Ost, den Wasserzweckverband Isener Gruppe, den Wasserbeschaffungsverband Gatterberg Gruppe und die Wasserversorgung Lengdorf aufgeteilt. Das habe die Feuerwehren bislang vor das Problem gestellt, dass jeder Versorger nur Pläne seines Versorgungsgebiets auf Anfrage der jeweiligen Feuerwehr zur Verfügung stellte, erklärte Dorfens Kreisbrandmeister Rudolf Hohenadl.

100 farbige Detailpläne auf 190 Seiten

Die Karten hatten jedoch keine Struktur und Farbzuweisung, was das Lesen vor allem unter Stress im Einsatz stark erschwert habe.

Im Rahmen des Glasfaserausbaus erhielten die Stadtwerke auch Zugang zu allen Wasserleitungsplänen, berichtete Steiner. In Absprache mit den Wasserversorgern und allen Dorfener Feuerwehren habe man sich als städtischer Energieversorger der Erstellung einheitlicher Hydrantenpläne angenommen. Das Ergebnis aus dem Planungsbüro der Stadtwerke seien jetzt 15 einheitlich aufgebaute und strukturierte Ringbuchordner im DIN A3-Format mit 100 farbigen Detailplänen auf 190 Seiten, berichtete Steiner.

Pläne noch auf Papier

Ein Übersichtsplan über das Stadtgebiet ist nochmals in kleine Quadranten mit Nummern unterteilt. So können die Seiten mit den zugehörigen Detailkarten schnell gefunden werden. Dort sind alle wichtige Kontaktdaten, Wasserleitungen, Hydranten, Wasserschieber, fließende und stehende Gewässer sowie Straßennamen verzeichnet. Jede Ortsfeuerwehr hat nun so eine Planmappe, die Stützpunktfeuerwehr Dorfen verfügt über vier Exemplare.

In den Ordnern werden künftig nur die Blätter mit Änderungen neu ausgegeben und ausgetauscht, sagte Steiner. Momentan gibt es die Pläne noch in Papierform, vielleicht werden sie aber auch einmal digitalisiert, hofft Grundner.

Hermann Weingartner

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