Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

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Im neuen Infozentrum werden die Ku nden begrüßt: (v. l.) Elisabeth Glasmacher, Claudia Möschl, Manuela Höfer, Geschäftsführer Klaus Steiner, Anita Heilmeier, Vera Tafelmeier, Bürgermeister Heinz Grundner, Gewerbereferent Martin Greimel sowie die Aufsichtsräte Heiner Müller-Ermann und Sebastian Sperr. 

Stadtwerke Dorfen

Steiner: Kunden müssen uns wichtiger werden

Von Hermann Weingartner

Dorfen – Mit dem neuen Geschäftsführer Klaus Steiner brechen die Stadtwerke Dorfen GmbH in ein neues Zeitalter auf. Bei einer Feierstunde am Firmensitz in der Haager Straße wurde jetzt der gelungene Umbau des Eingangsbereichs zum modernen Kundenzentrum präsentiert. Dorfens Pfarrer Pater Janusz Gadek segnete dabei den neuen Kundenbereich und ein neues Einsatzfahrzeug.

Wer etwas zu erledigen hatte bei dem städtischen Energie-Rundumversorger (Strom, Gas, Nahwärme, Breitband) fand sich bislang in einem eher nostalgischem „Kunden-Schalter“. Jetzt, nach dem Umbau, werden die Kunden in einem offenen, zeitgemäß gestalteten Empfang vom freundlichen Personal begrüßt. „Was wird da geschaffen haben, das kann sich sehen lassen“, sagte Geschäftsführer Steiner bei der Einweihung. Die Stadtwerke hätten jetzt „alle Beratungsthemen an einer Stelle“. Damit gebe man „ein gescheites Bild nach außen ab“.

Doch darum allein gehe es aber nicht, sagte Steiner, es gehe vor allem um Inhalte. „Wir wissen, dass der Wettbewerb zunimmt, dass sich der Energiemarkt massiv verändert. Eine Antwort darauf wird auch sein, dass wir uns viel, viel stärker, wie wir das vielleicht in der Vergangenheit gemacht haben, an unseren Kunden orientieren.“

Das kommt laut Steiner auch im Leitbild zum Ausdruck, das sich das Unternehmen vor einigen Wochen im Kloster Seeon bei einer Strategieklausurtagung des Aufsichtsrates gegeben habe. Darin heißt es unter anderem, die Stadtwerke arbeiteten für die Lebensqualität der Stadt und der Region Dorfen, handelten kooperativ und partnerschaftlich und lebten Innovation und Kompetenz. Der Geschäftsführer betonte, er traue seiner Mannschaft „verdammt viel zu, auch in bewegten Zeiten nach vorne zu gehen“. Das Kundenzentrum sei nur ein erster Schritt, „es kommen noch viele dazu“, so Steiner.

Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Grundner meinte, nichts sei in der heutigen Zeit mehr gefragt, „als Offenheit, Transparenz und Kundennähe“. Mit dem neuen Kundenzentrum „gibt das städtische Unternehmen den Kunden das Signal, wir sind für euch da“. Erfreulich sei, dass „man auch mit einem überschaubaren Kostenrahmen von rund 28 000 Euro etwas Vernünftiges schaffen kann“, konstatierte Grundner.

Der Kauf des neuen Fahrzeugs zeige, dass die Stadtwerke in kommunale wie technische Infrastruktur investieren, sagte Grundner weiter. Und, „dass auch der Arbeitsschutz großgeschrieben wird, um vernünftige Arbeitsbedingen zu schaffen“. Angeschafft wurde ein neues Mercedes-Benz-Fahrzeug (Atego 918 AF) mit Ruthmann Arbeitshebebühne (bis 22 Meter ausfahrbar.) Das Neufahrzeug ist Ersatz des altes Autos Jahrgang 1999. 

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