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Deutsch ist der Schlüssel zum Erfolg, betonen die Teilnehmer des Integrationskurses und freuen sich mit Deutschlehrerin Yvonne Daller (2 .v. r.) über die bestandene Prüfung.

Dorfener Zentrum für Integration und Familie

600 Stunden lernen um Deutsch zu sprechen

Dorfen – Die Landessprache beherrschen ist der Schlüssel zur erfolgreichen Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft. Das betonen Emilia Tincuta Nierges aus Rumänien und Maritsa Kirova aus Bulgarien im Gespräch mit der Heimatzeitung.

Die Frauen sind keine Flüchtlinge sondern hoch motivierte Zuwanderer und wollen in Deutschland leben und arbeiten. Dazu haben sie am Dorfener Zentrum für Integration und Familie (DZIF) sehr erfolgreich den Integrationskurses „B1“ (Deutsch-Test für Zuwanderer) absolviert.

Das DZIF ist seit 2006 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BfMF) anerkannt als Kursträger für die seit 2005 vorgeschriebenen Integrationskurse für Zuwanderer. Insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt haben wieder an dem Integrationskurs teilgenommen, den das DZIF laufend anbietet. Beim letzten Kurs hatten 14 den Abschluss gut geschafft, erklärte die 2. Vorsitzende und zertifizierte Deutschlehrerin für Integrationskurse und B-Kurse, Ivonne Daller bei der Übergabe der begehrten Zertifikate „Deutsch-Test für Zuwanderer“.

Insgesamt 600 Stunden Deutsch büffeln hatte sich für alle Teilnehmer gelohnt, wie sich die Heimatzeitung bei der Zeugnisverteilung überzeugen konnte. Zusätzlich wurden 60 Stunden Kultur, Politik, Geschichte und Sozialkunde unterrichtet. Mit den Sprach- und Geschichtskenntnissen könne man sich „hier jetzt gut zurecht finden“, wurde in der Runde erzählt. Emilia Tincuta Nierges hatte die Prüfung sogar mit 100 Prozent geschafft und keine Mühe ein Interview mit der Heimatzeitung zu führen. „Die Sprache ist der Schlüssel“, sich hier zu integrieren und Arbeit zu finden, betont die rumänische Zuwanderin. Sie habe zuhause im Touristik-Bereich gearbeitet und wolle in dem Beruf hier weiter kommen. Maritsa Kirova habe Arbeit aber noch nicht in ihrem Traumjob. Mit ihrem „Grünen Daumen“ suche sie eine Arbeit im Bereich Gärtnerei oder Gartenbau.  prä

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