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Dorfener Faschingsdeifen feiern teuflisch kleine Narrennacht

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Von: Timo Aichele

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Ein Tusch von der Guggamusi vor dem Dorfener Rathaus.
Ein Tusch von der Guggamusi vor dem Dorfener Rathaus. © Faschingsdeifen Dorfen

Der Fasching wäre zu traurig, wenn gar nichts passieren würde. Die Dorfener Faschingsdeifen waren zumindest in kleiner Runde unterwegs.

Dorfen - Ganz ohne Fasching geht es für die Dorfener Faschingsdeifen nicht. Also sind sie am Freitag in einer kleinen Gruppe einmal durch die Innenstadt gezogen – ganz ohne Ankündigung und nur mit dem kleinen Zufallspublikum, das im Schneetreiben durch die Innenstadt stapfte. Diese Mini-Narrennacht, mit Einkehr in der Taverna Sirtaki und im Gasthaus Lebzelter, sei einfach wichtig gewesen, sagt Vorsitzender Walter Steinweber.

„Die Gemeinschaft geht sonst verloren.“ Also zogen sie mit Fleckerlgewand und Teufelsmasken, Pauken und Trompeten über den Unteren Markt bis zum Rathaus (unser Bild). Ein ganz kleiner Trost für die sonst bis zu zehn Faschingsumzüge, an denen der 150 Mitglieder starke Verein sonst teilnimmt – und auch für die normalerweise ausgedehnte Narrennacht mit Ständchen in vielen Dorfener Wirtshäusern.

Der traditionelle Deifeball wird heuer ebenso der Pandemie zum Opfer fallen. Und wenn die Faschingsdeifen am Unsinnigen Donnerstag mit ihrer Guggamusi durch Dorfen ziehen sollten – „dann machen wir das im kleinen Kreis und ganz im Geheimen, damit wir keinen Auflauf erzeugen“, sagt der Oberdeife schmunzelnd.

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