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Wenig Scheu: Füchse streunen oft auch in bewohntem Gebiet herum. Sie gefährden damit auch Haushunde.

Rückkehr der Staupe

Tierseuche gefährdet auch Hunde

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Dorfen – Rückkehr einer gefährlichen Tierseuche: Im Landkreis breiten sich wieder Staupeviren aus.

Wie Franz Streibl vom Kreisjagdverband mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen im Landkreis mehrere verendete Füchse aufgefunden. Zudem mussten einige schwer erkrankte Tiere getötet werden. Bei allen Füchsen wurden jeweils Staupeviren festgestellt. Inzwischen gilt der Landkreis laut Streibl als endemisches Staupegebiet, weil in allen Teilen des Landkreises Staupeinfektionen bei den Füchsen festgestellt wurden.

Da diese Staupe der Füchse auch auf die Hunde übertragbar ist und bei befallenen Tieren zum Tode oder zu lebenslangen Behinderungen führen kann, warnt Dr. Klaus Ottis, beratender Tierarzt im Kreisjagdverband Erding, alle Hundebesitzer eindringlich vor dieser Gefahr. Er rät dazu, jeden Hund mindestens einmal im Jahr vorbeugend zu impfen, um einen soliden Impfschutz zu gewährleisten.

Auffallend für die Erkrankung sind hohes Fieber und Abgeschlagenheit bei den Tieren. Je nach befallenem Organsystem können Durchfall und Erbrechen oder Atemwegssymptome auftreten. Im Verlauf kann es zu einer Schädigung des Gehirns mit zentralnervösen Erscheinungen kommen. Da Füchse oft auch in besiedelten Gebieten herumstreunen, sind alle Hunde gefährdet, die etwa an Feldern und Wiesen Gassigehen.  

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