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So kennt man ihn in Dorfen: Tobi Maier.

DJ Jean Blanc

Tobi Maier lebt seinen Traum von Musik

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Tobias „Tobi“ Maier ist ein symphatischer junger Mann. Meist trägt der 23-jährige Dorfener ein Käppi auf dem Haupt. Den jüngeren Dorfenern ist er als einer der Veranstalter des Skolgarden-Open-Air-Festivals bekannt. Was viele nicht wissen: Maier ist ein international erfolgreicher Disc Jockey.

Tobi Maier macht das, wovon viele nur träumen können: Er lebt seinen Traum. Und der ist Musik. Ein Instrument hat der Dorfener nie erlernt. Sein „Werkzeug“ sind Turntables (Plattenspieler). Tobi macht elektronische Musik – bevorzugt House. Bei seinen Auftritten geht die musikalische Reise von „Melodic House“ bis hin zu „Deep House“ und „Modern-Dance-Music“. Als DJ Jean Blanc hat er sich weit über Deutschland hinaus mittlerweile einen Namen gemacht. Er remixt und komponiert Stücke. 

Live-Auftritt als „Sonnengruss“: Tobi Maier Anfang Juli in der Muffathalle in München mit Sängerin Marina Wittmann, die auch seine Freundin ist.

An diesem Wochenende geht für ihn ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Als DJ „Jean Blanc“ ist er einer der Acts beim Loveweek-Festival in Kroatien – einem der größten Festivals in Europa. Er spielte zwar bereits letztes Jahr dort auf einer der berühmten Boot-Partys von Zrcé, dieses Jahr aber legt Tobias eine Woche lang auf der Mainstage in einem der weltweit angesehensten Clubs, dem „Aquarius Club“ am Strand von Zrcé auf. „Das ist nochmal was ganz anderes für mich, in so einem riesigen Club spielen zu dürfen“ sagt er begeistert.  Dass Maier einmal DJ werden würde, hätte er wohl selbst nicht geglaubt. Alles begann mit seinem Hobby: In seiner Jugendzeit legte Tobi auf privaten Festen Platten auf. Doch schon bald merkte er, dass er nicht nur Musik abspielen, sondern selber machen wollte. Mit dem Produzieren begann er im September 2013. Erste veröffentlichte Titel bekamen viel Zuspruch. Es dauerte nur Monate, dann bekam Maier die ersten professionellen Anfragen von umliegenden Clubs. Tobi meldete sein Hobby beim Gewerbeamt an: „Jean Blanc“ war offiziell geboren. 

Von nun an war der Dorfener mehrmals im Monat unterwegs. Das erste bundesweite Booking folgte bereits Juli 2014 in Hamburg. Dann ging es blitzschnell. Es folgten Auftritte in Berlin, Bern und Paris. Heute ist er an den Wochenenden meistens in Clubs, Open Airs und Festivals in Süddeutschland unterwegs. Maier spielte bisher schon mit DJ-Größen wie Robin Schulz, Felix Jaehn, Lost Frequencies, Klangkarussell, Oliver Koletzki, Sascha Braemer und vielen anderen zusammen.

Den Durchbruch auf dem hart umkämpften Musikmarkt schaffte Maier mit seinem zweiten Musik-Projekt „Sonnengruss“. Nach der Veröffentlichung seines selbst komponierten Titels „Day & Night“ auf seinem Label „Tanz Dich Glücklich“, klopfte nur kurze Zeit darauf später das Major-Label Universal Music Group an, der Marktführer auf dem internationalen Musikmarkt, und nahm den Song daraufhin unter Vertrag. Seither ist er für das Label tätig, bekommt musikalische Rohprodukte aus Singer- & Songwriter-Camps geliefert, aus denen er fertige Titel macht. 

Tobi Maier kann mittlerweile von seiner Leidenschaft, Musik zu machen, gut leben. Seine Songs veröffentlicht er im Internet auf seinem Soundcloud-Portal und Spotify, verkauft sie etwa über iTunes oder Amazon. Über das Soundloud-Portal oder eben Spotify werden immer mehr Clubs auf ihn aufmerksam, die den Dorfener dann buchen. Auf dem Münchner Radiosender EgoFM hat Maier mittlerweile seine eigene Radio-Show. Immer samstags von 21 bis 23 Uhr wird seine Musik gespielt. 

Zwei große Wünsche hat Tobi Maier noch: Er möchte unbedingt einmal auf eine eigene große Tour gehen und dann schwebt ihm noch vor, irgendwann beim größten Festival der Welt, dem Tomorrowland, aufzulegen. Ob der Dorfener als DJ alt werden kann, das weiß er natürlich nicht. Aber er tut alles dafür. Er beobachtet die Szene, schaut was „in“ ist. „Man muss mit den Entwicklungen mitgehen und vom Sound her modern sein“, sagt er. Dass er sich trotz seines Erfolgs noch als Mitveranstalter des Skolgarden-Festivals in Dorfen engagiert, hat einen ganz simplen Grund: „Ich will für meine Heimat etwas machen, als junger Mensch für junge Leute etwas auf die Beine stellen.“ Erfolg macht also nicht immer arrogant. Tobi Maier beweist das.

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