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Der alte Vorstand ist auch der neue (v. l.): Reinhold Kuliga, Susanne Holzner, Arnold Holler, Ernst Bartmann, Pater Janusz Gadek und Eberhard Wildgrube. Foto: Weingartner

Cäcilienverein Maria Dorfen

Tonarten-Rekord und ein finanzieller Knalleffekt

Dorfen – Der Cäcilienverein Maria Dorfen ist der Förderer von Kirchenmusik in Dorfen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Unterstützung des Dorfener Kirchenchors. In der Mitgliederversammlung wurde auf die vielen Aktivitäten des Chors zurückgeblickt und zudem der Vorstand neu gewählt. Der alte und neue Vorsitzende Arnold Holler und sein gesamtes Führungsteam wurde bestätigt.

Der Cäcilienverein unterstütze den traditionsreichen Kirchenchor Dorfen bei der Durchführung seiner vielseitigen Aufgaben, sagte Holler. Zu dessen „Standardaufgaben“ zähle die Mitgestaltung der Heiligen Messen, etwa an den Hochämtern zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Alleine in der Karwoche habe der Chor „alle elfeinhalb Stunden einen Einsatz“ gehabt. Erfreulich sei, dass aus dem „Familienzuwachs, wo aktive Sänger ihre Ehepartner fürs Singen im Kirchenchor motivierten, sehr viele geblieben sind”.

Ende Juli hat der Chor Pfarrer Johann Eschbaumer beim Pfarrfest verabschiedet und im Oktober dann mit einer feierlichen Einführung den neuen Pfarrer, Pater Janusz Gadek, im Pfarrverband begrüßt, berichtete Holler. Der Chor habe schon in vielen Sprachen gesungen: Latein, Deutsch, Englisch, Schwedisch, Ungarisch und Hebräisch. Weil der neue Geistliche aus Polen kommt, werde man es künftig vielleicht auch mal was Polnisches probieren.

Ein herausragendes Kirchenkonzert sei die Brahms-Aufführung, „Ein deutsches Requiem“, gewesen, freute sich Holler. So ein anspruchsvolles Werk habe der Kirchenchor „noch nie dargeboten”. Und dabei gab es einen Tonarten-Rekord. Die Sängerinnen und Sänger hätten „gefühlt in zehn Takten mehr Tonarten durchmoduliert, als der Chor sonst im gesamten Jahr anstimmt“. Für das Konzert gab es nicht nur viel Beifall und Lob, sondern auch einen Spendenrekord durch eine sagenhafte Einzelspende. Ein „privater Förderer“ habe 3500 Euro gespendet, berichtete der Vorsitzende.

Das freute natürlich auch Kassierer Eberhard Wildgrube, der dadurch von einem „Knalleffekt“ bei den Vereinsfinanzen sprach. Durch die „Großspende“ habe man bei 6519 Euro Ausgaben und 9022 Euro Einnahmen einen Überschuss von 2503 Euro erzielen können.

Die erfolgreiche Leitung des Kirchenchors hat seit Jahren Dorfens Kirchenmusiker, Komponist und Dirigent Ernst Bartmann. Er lobte, der Einsatz der Sängerinnen und Sänger sei „beachtlich“. Jeder der über 60 Aktiven sei mit „vollem Eifer und Begeisterung“ dabei. „Sehr stolz“ sei Bartmann, dass das sehr anspruchsvolle Brahms-Requiem „so gut geklappt hat“. Für 2017 kündigte der Dirigent an, der Kirchenchor werde natürlich wieder die liturgischen Höhepunkte in der Pfarrei begleiten. Noch beflügelt vom Brahms-Erfolg schwärmte Bartmann bei der Ankündigung des nächsten Konzerthöhepunkts. Zu Ostern 2017, am vierten Fastensonntag, werde man mit der „wunderschönen“ Johannes-Passion von J. S. Bach eines der „ganz großen Werke der Chorliteratur in der Pfarrkirche aufführen“. Ein „sehr opulentes Werk“, das über zwei Stunden dauern werde.

Die Neuwahlen wurden von Hanna Ermann geleitet. Sie hatte keine Mühe den Vorstand zu besetzen: Vorsitzender Arnold Holler, 2. Vorsitzender Reinhold Kuliga, Schriftführerin Susanne Holzner, Kassierer Eberhard Wildgrube; dazu gehören Chorleiter Ernst Bartmann und Pater Janusz Gadek.

Hermann Weingartner

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