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Mit vereinten Kräften und vor großer Kulisse stellten die Fußballer des TSV Dorfen mit Helfern am Sonntag den 27 Meter langen Maibaum auf dem Marienplatz auf. 

TSV Dorfen

Ein Maibaum zum 150. Jubiläum

Dorfen – Nicht nur der April macht was er will, offenbar auch das Mai-Wetter: Am Sonntagnachmittag haben die Fußballer des TSV Dorfen den Maibaum in der Isenstadt erfolgreich aufgestellt. Dabei war’s nur einige Grade über Null, und die Wetterkapriolen reichten von Sonnenschein, Regen bis zum kräftigen Graupelschauer. Trotzdem verfolgte eine große Zuschauermenge rund um den Marienplatz das Treiben

Weil der TSV Dorfen Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum geplant hatte, war auch das Maibaumaufstellen auf den gestrigen Sonntag verlegt worden. Und „bei Sonnenschein kann jeder einen Maibaum aufstellen“, meinte TSV Präsident Bernd Schmidbauer mit Blick in den wolkenverhangenen Himmel. Er dankte über 100 Helfern, „die bei dem Wetter zum guten Gelingen des Maifestes beigetragen haben“.

Bürgermeister Heinz Grundner sagte, es sei auch „in Dorfen Tradition, in der guten Stube im Stadtzentrum einen Maibaum aufzustellen“. Und er lag richtig, denn die TSV-Fußballer und die Helfer packten kraftvoll an, um den Baum aufzustellen. Ein Kran war nur zur Absicherung da, „dass nix passiert“.

Die Kicker feiern heuer 100 Jahre Fußballabteilung. Die erste Mannschaft zeigte nach dem vorzeitigen Klassenerhalt in der Bezirksliga Ost zusammen mit der Zweiten auch beim Maibaum-Aufstellen ihr Können. Unterstützung gab’s zudem von einer 30-Mann-Abordnung der Diebesbanden und musikalisch vom „Blechtraum“.

Der Maibaum war dem TSV gleich zweimal gestohlen worden, weshalb Mitglieder des Burschenvereins Oberes Vilstal und der Stoinkirchna-Oisnbegga-Haisl gekommen waren und beim Aufstellen anpackten. Dass der Maibaum gerade und sicher in die Höhe gelupft wurde, dafür sorgte Hermann Mayer mit klaren Ansagen und Kommandos. Gestiftet hatte den 27 Meter langen Prachtbaum übrigens nach 2015 auch heuer die Dorfener Familie Widl. (wei)

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