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Auf dem neuesten Stand der Technik: Der Bahnübergang in Wasentegernbach hat eine elektronische Schrankenanlage.

Neue Schrankenanlage in Wasentegernbach

Übergang endlich sicher

Die vollautomatische Schrankenanlage am Bahnübergang in Wasentegernbach (ED 25) auf der Bahnlinie München-Mühldorf ist fertig.

Wasentegernbach – Die neue Sicherungstechnik ist vor kurzem in Betrieb gegangen, teilte ein Bahnsprecher auf Nachfrage mit.

Damit sind die Schreckenszeiten vorbei, als noch Züge bei geöffneten Schranken über den Bahnübergang rauschen konnten. Früher hatte dort noch ein Bahnwärter vor Ort die Schrankenanlage manuell bedient. 2015 waren in dem Dorfener Ortsteil innerhalb weniger Wochen mehrfach Züge über den Bahnübergang mitten im Ort bei offenen Schranken durchgefahren. Mindestens einmal wäre es beinahe zu einer Katastrophe gekommen, als ein Autofahrer gerade noch gewarnt werden konnte.

Das hatte die Bahn bewogen, die alte Technik zu entsorgen und den Bahnübergang mit einer elektronischen, vollautomatischen Schrankenanlage für rund 1,3 Millionen Euro aufzurüsten. Die Maßnahme ist jetzt abgeschlossen, die allerdings nicht zum zweigleisigen Ausbau der ABS 38 (München- Mühldorf-Freilassing) gehört.

In Wasentegernbach ist man jetzt erst mal froh, dass der Bahnübergang endlich gesichert ist und automatisch funktioniert. Viele würden den Bahnübergang auch nach dem zweigleisigen Bahnausbau der ABS 38 behalten wollen. Im Dorf ist man der Meinung, dass damit der Verkehr raus aus dem Ort rausgehalten würde. Bei einem kreuzungsfreien Bahnübergang an der ED 25 entfallen dagegen die Wartezeiten an den Schranken, was Verkehr anziehen würde. „Eine Verkehrskatastrophe für Wasentegernbach“, fürchten viele Bewohner.

Hermann Weingartner

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