Fehlalarm in Flüchtlingsheim

Umsonst ausgerückt

Dorfen – Die Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen (BMA) in Dorfener Flüchtlingsunterkünften nehmen kein Ende.

Zumindest für die Flüchtlingsunterkunft in Lindum hat das zuständige Landratsamt jetzt nach mehreren Fehlalarmen Abhilfe versprochen (wir berichteten). Aber auch im Flüchtlingsheim „Wohnheim Ludwigspark“ (alter Wailtl-Keller) kommt es immer wieder zu Fehlalarmen durch Brandmelder.

Zuletzt musste Dorfens Wehr am späten Freitagnachmittag zum „Wohnheim Ludwigspark“ ausrücken, weil eine BMA angesprochen hatte. Für die Feuerwehr sind diese häufigen Fehleinsätze eine echte Belastung, vor allem tagsüber unter der Woche. Es wird befürchtet, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht mehr für Feuerwehr-Notfalleinsätze freistellen und die Einsatzstärke dadurch noch schwerer zu erreichen ist. Die Arbeitgeber bekommen zwar finanziellen Schadensausgleich, sind aber keineswegs verpflichtet, Leute abzustellen.

Der Inhaber des „Wohnheims Ludwigspark“, Martin Sperr, sagte unserer Zeitung, er könne wegen der Auflagen des Landratsamts (Mieter) zur BMA „nichts machen“. Es seien „ganz empfindliche Brandmelder vorgeschrieben“. Die lösten nicht nur bei Küchendampf aus, sondern auch schon, wenn darunter nur geraucht werde.

Hermann Weingartner

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