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Besonders die Elektroautos hatten es ihnen angetan (v. l.): Franz Bauer, ESC-Präsident Emil Rudolf, Anton Brenninger, Schirmherr und Bürgermeister Heinz Grundner, Ausstellungs-Initiator Stadtrat Josef Jung, Stadtrat Michael Oberhofer und Altbürgermeister Josef Sterr.

6. Dorfener Autoschau

Umweltfreundliche Antriebe stehen im Mittelpunkt

Der 6. Dorfener Autoschau war am Wochenende ein guter Erfolg beschieden. Jedenfalls zeigten sich die Veranstalter um Ausstellungs-Initiator Josef Jung, aber auch die Aussteller insgesamt sehr zufrieden.

Dorfen – Jung, der sich bei den Ausstellern und seinem Organisationsteam bedankte, konnte auch viele Bürgermeister des Ostbündnisses begrüßen. Beim kurzen Eröffnungsakt am Samstagvormittag vor dem Haupteingang des Dr. Rudolf-Stadions waren die Blicke der Veranstalter noch skeptisch nach oben zu einem wolkenverhangenen Himmel gerichtet. Der Regen hielt sich jedoch in Grenzen. Schirmherr und Bürgermeister Heinz Grundner bemerkte bei seinem Grußwort: „Nichtsdestotrotz scheint es heuer schon besser zu werden als im letzten Jahr.“ Da war die Eröffnung nämlich bei strömendem Regen in die Halle verlegt worden. Grundner sollte im weiteren Verlauf recht behalten.

„Mobilität ist eines der Lebenselixire der Bevölkerung“, betonte der Schirmherr in seiner Begrüßungsrede. Wenngleich die Zulassungszahlen bei E-Autos noch schleppend seien, so gelte es natürlich, die Blickrichtung auf umweltfreundliche Antriebe zu richten. Allerdings müsse das Schritt für Schritt mit der Infrastruktur einhergehen.

Grundner befand sich im Einklang mit Erwin Ruthmann, der Elektro-Zapfsäulen vertreibt, und der in Zusammenarbeit mit der Umweltreferentin der Stadt, Anita Herbst, auf einer Werbetafel zum Thema „Umwelt und Mobilität“ auf die öffentlichen Zuschussmöglichkeiten verwies. Im Bereich der Stadt Dorfen gibt es bereits fünf E-Tankstellen. Die Bereitschaft der heimischen Händler, sich im Mittelzentrum Dorfen zu präsentieren, begrüßte der Stadtchef besonders und sprach von einem starken Leistungsbeweis der heimischen Kfz-Betriebe.

Die Autoindustrie befinde sich aktuell in einer Läuterungsphase, unterstrich der stellvertretende Landrat Jakob Schwimmer, nachdem einige Hersteller wegen technischer Manipulationen bei den Motorabgaswerten stark in die Kritik geraten waren. Die Debatte über die Dieselfahrzeuge sei zwar angebracht, werde jedoch seiner Meinung nach sehr übertrieben.

Das Angebot der 15 Kfz-Händler mit über 150 Fahrzeugen, darunter mehrere Topneuheiten, aber auch vermehrt E-Fahrzeuge, Plug-in-Hybriden und Hybridfahrzeuge der neuesten Generation, stieß beim Messerundgang bei den Ehrengästen aber auch bei vielen Besuchern auf großes Interesse. Das Topmodell bei den E-Autos war eine Limousine von Tesla Mod. 2 (560 PS, in 2,5 Sekunden von Null auf 100, Preis 167 000 Euro), mit der der Seniorchef der Elektro-Großfirma Franz Bauer aus Buchbach zusammen mit seinem Verkaufsleiter Anton Brenninger vorgefahren war und über die er informierte.

Georg Brennauer

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