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Eindrucksvolle Berichte hörten die Vereinsvertreter bei der Gauversammlung und wurden gleichzeitig zur aktiven Mitarbeit auch in den Gaubelangen aufgefordert.

Schützengau Dorfen

Verzweifelte Suche nach einem Jugendleiter

Eine umfassende Bilanz über das vergangene Schützenjahr zogen die Verantwortlichen im Schützengau Dorfen bei der Jahreshauptversammlung. Große Sorgen bereitet die Jugendarbeit im Gau.

Dorfen – Bei der Gauversammlung in der Gauschießstätte in Oberdorfen wies Gauschützenmeister Georg Schatz zunächst auf viele Maßnahmen und Aufgaben hin, die in den kommenden beiden Jahren zu bewältigen sind. Zufrieden zeigte er sich in seinem Bericht über den Verlauf der vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen. Der Volksfestschützenzug in Dorfen war dabei einer der Höhepunkt im Schützenjahr. Beim Ältestenschießen verzeichnete man eine Rekordbeteiligung, und auch beim Gauschießen waren erneut mehr Schützen an den Ständen.

Sorge bereitet Schatz aber nach wie vor, dass der Gauvorstand derzeit ohne offiziellen Gaujugendleiter ist. „Ohne Jugendleitung und Trainer ist das Jugendtraining nahezu zusammengebrochen im Gau Dorfen“, stellte der Gauchef fest. Mit Nicole Ertl und Claudia Schöttl konnte man zwar zwei neue Verantwortliche finden, die nun einmal im Monat wieder ein Jugendtraining in der Gauschießstätte anbieten, aber es fehlt immer noch ein Gaujugendleiter. Schatz wies darauf hin, dass in zwei Jahren wieder Neuwahlen im Gau anstehen, und bis dahin neue Mitarbeiter für den Gauvorstand gefunden werden müssen.

Viel Arbeit steht in den kommenden Monaten auch bei der Sanierung der Lüftungsanlage im Klein- und Großkaliberschießstand an. Ein Angebot von über 50 000 Euro für diese Maßnahme kann der Gau laut Schatz nicht finanzieren, und darum muss es selbst in die Hand genommen werden. Das dazu notwendige Sanierungskonzept wurde dem Landratsamt Erding vorgelegt und auch vom Schießstandsachverständigen abgenommen. Ebenso ist auch eine Erneuerung der Herrentoilette notwendig.

Gauschatzmeister Andreas Waltl legte anschließend einen positiven Kassenbericht vor. Der derzeitige Kassenstand reiche jedoch bei Weitem nicht aus für die anstehenden Umbauten, und so muss viel Eigenleistung erfolgen und man ist auch auf Zuschüsse angewiesen.

Über sportliche Erfolge berichtete Gausportleiter Alfons Weber. Mit dem Nationalkaderschützen Maximilan Dallinger, den Bogenschützen Jennifer Thun und Robert Parstorfer und mit Markus Weissacher bei den Wurfscheibenschützen haben sich junge Schützen bis hinauf zu den Deutschen Meisterschaften hervorragend geschlagen.

Als einen sehr guten Gau lobte der stellvertretende Landrat Jakob Schwimmer in seinem Grußwort die Dorfener. Er bedankte sich dabei vor allem auch für die großartige ehrenamtliche Arbeit der vielen Verantwortlichen, die gerade auch für die Jugend von unschätzbarem Wert sei.

Auch Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner zeigte sich beeindruckt von den Berichten und sprach von einem lebendigen Schützenleben im Gau Dorfen. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und für die Kultur- und Heimatpflege des gesamten Gaues beim Volksfestschützenzug in Dorfen.

Peter Stadler

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