Bahnausbau

Vieregg-Vorschlag: Dagegen ist die A 94-Trasse ein Klacks

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Die Deutsche Bahn AG sieht die von Martin Vieregg vorgelegte Alternativplanung zum Bahnausbau skeptisch.

Dorfen – Die vom Stadtrat am Dienstag beschlossene Alternativlösung zum Bahnausbau ist von der Deutschen Bahn AG nur kurz kommentiert worden. Man könne sich nicht ausführlich dazu äußern, weil man weder Details der Planungen kenne, noch zu der Stadtratssitzung geladen war, sagte Bahnsprecher Michael-Ernst Schmidt auf Anfrage unserer Zeitung.

Höchst problematisch wird aber gesehen, dass die von Verkehrsplaner Martin Vieregg vorgelegte Alternative mehr als vier Hektar Land verbrauche und die Landschaft mit einem fast 40 Meter breiten und fünf Meter tiefen Graben durchziehen würde. Dazu müssten mehr als 600 000 Kubikmeter Aushub abtransportiert werden. „Das ist ein Drittel der Masse, die bei der Stammstrecke in München angefallen ist. Das verursacht nicht nur immense Kosten, das ist auch ein maximaler Eingriff in die Landschaft. Da ist die Trasse der Isentalautobahn dagegen ein Klacks“, so Schmidt. Entscheidender Vorteil der Bahnplanung sei demgegenüber, dass mit dem zweigleisigen Ausbau keine neue Flächen versiegelt werden müssten.

Die Bahn wird laut Schmidt ihre jetzt begonnene Entwurfsplanung ungeachtet des Wunsches aus Dorfen fortsetzen. Sollte die Politik aber eine andere Lösung wollen, „begleiten wir das konstruktiv, wenn sich ein Finanzier findet.“

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