Drehen an extremen Orten: Jan Haft gilt als einer der besten Naturfilmer der Welt. (Archivfoto)
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Drehen an extremen Orten: Jan Haft gilt als einer der besten Naturfilmer der Welt. (Archivfoto)

Jan Haft präsentiert in Dorfen seinen Film „Heimat Natur“

Vorpremiere dahoam

  • Wolfgang Krzizok
    vonWolfgang Krzizok
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„Heimat Natur“, der neue Film von Jan Haft kommt am 15. Juli in die Kinos. S‘Kino in Dorfen zeigt den Streifen schon vorher.

Dorfen – „Heimat ist da, wo wir aufwachsen oder uns dauerhaft niederlassen.“ Dieser Satz steht in der Beschreibung für den neuen Streifen „Heimat Natur“ von Naturfilmer Jan Haft. Für den 54-Jährigen gebürtigen Münchner ist mittlerweile das Isental zur Heimat geworden, wo er mit seiner Frau Melanie und den drei Kindern lebt. Und so ist es für ihn mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden, einen neuen Film zuerst in der Heimat zu präsentieren. Der offizielle deutschlandweite Kinostart ist am 15. Juli. Haft zeigt den Film aber schon nächste Woche im s’Kino in Dorfen.

„Heimat ist stets auch von Natur geprägt. Diese verändert und gestaltet der Mensch heute mehr als jedes Naturgesetz“, heißt es weiter in der Film-Beschreibung. „,Heimat Natur’ ist eine bildgewaltige Reise durch die Natur unserer Heimat, von den Gipfeln der Alpen bis an die Küsten und in die Tiefen von Nord- und Ostsee. Dazwischen liegt ein filmischer Streifzug durch dampfende Wälder, flirrende Moore, über rosablühende Heiden und die bunte Kulturlandschaft rings um unsere Dörfer und Städte.“

In außergewöhnlichen Bildern zeigt Jan Haft diese Natur von ihrer schönsten Seite, und untersucht dabei den Zustand der heimischen Lebensräume. „Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen sowie intime Aufnahmen von wohlvertrauten und unbekannten Arten, manche zum ersten Mal gefilmt, machen den Film zu einem cineastischen Naturerlebnis für die ganze Familie“, lautet die Beschreibung.

Regisseur und Kameramann Jan Haft, der als einer der besten Naturfilmer der Welt gilt und schon viele Auszeichnungen entgegennehmen durfte, hat mit „Heimat Natur“ erneut einen sehenswerten Streifen geschaffen. Er ist der nächste in einer Reihe von preisgekrönten Filmen wie „Seeadler – Der Vogel Phönix“ (2015), „Wildes Deutschland – Der Chiemsee“, „Magie der Moore“ (beide 2016), „Biene Majas wilde Schwestern“ (2017), „Magie der Fjorde“, „Magisches Island“ (beide 2018) und „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ (2019).

Bei „Heimat Natur“ drehten drei bis vier Teams parallel eineinhalb Jahre lang und waren insgesamt an 300 Drehtagen im Einsatz. Allein der Schnitt dauerte von Januar bis Dezember 2020. Gedreht wurde quer durch Deutschland, vom Allgäu und der Zugspitze über den Nationalpark Schwarzwald und die Lüneburger Heide bis zum Nationalpark Wattenmeer.

„Haft ist mit diesem Film eine wunderschöne Liebeserklärung an unsere heimischen Lebensräume und an das harmonische Miteinander von Mensch und Natur gelungen“, heißt es in einer Filmkritik. „Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann vermittelt ,Heimat Natur’ die Erkenntnis, dass es eine unserer wichtigsten Aufgaben ist, unsere Natur zu bewahren und wiederherzustellen.“ Gefördert wurde der Film von der Heinz Sielmann Stiftung. Alle Informationen zum Film und Fotos gibt es im Internet unter www.heimatnatur-derfilm.de.

Wolfgang Krzizok

Der Film...

... wird im s’Kino in Dorfen kommende Woche als bundesweite Vorpremiere insgesamt neunmal gezeigt. Die Vorführungen finden statt am Donnerstag, 10. Juni, um 17 und 20 Uhr, am Freitag, 11. Juni, um 18, 20 und 22 Uhr sowie am Samstag, 12. Juni, um 16, 18, 20 und 22 Uhr. Ein Filmgespräch mit Jan Haft gibt es am Donnerstag, 10. Juni, um 19 Uhr im Jakobmayer-Saal. Hier ist der Eintritt frei.

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