+
Feuerwehrreferent Josef Wagenlechner möchte erreichen, dass die Stadt ehrenamtliche Feuerwehrleute besser würdigt.

Ehrenamtlicher Feuerwehrdienst

Wagenlechner will Aktive besser würdigen

Dorfen - Feuerwehrreferent Josef Wagenlechner will einen neuen Anlauf starten. Ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder sollen für ihren Dienst besser gewürdigt werden.

Von Hermann Weingartner

Wenn es um Leben oder Tod geht, oder Rettung und Schutz von Hab und Gut, sind die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren rund um die Uhr bereit. Innerhalb von Minuten sind die ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden am Einsatzort. Dabei übernehmen sie für die Kommunen kostenlos die Pflichtaufgabe Brand- und Katastrophenschutz. In Dorfen gab es schon mehrere Anläufe, speziell für die Aktiven der zehn Feuerwehren im Dorfener Gemeindegebiet eine Art der Anerkennung in Form von Vergünstigungen zu gewähren. Bei den Feuerwehrversammlungen gibt es regelmäßig Dank und Anerkennung der Stadt für den ehrenamtlichen und oft nicht ungefährlichen bis lebensgefährlichen Dienst.

Das sei „schön und gut“, aber nicht genug für die kostenlose Übernahme der städtischen Pflichtaufgabe, sagte der Feuerwehrreferent des Stadtrates, Josef Wagenlechner, bei der Hausmehringer Feuerwehr. Wagenlechner will einen neuen Anlauf starten, die „besonderen Leistungen der aktiven Feuerwehrleute“ für die Bürger zu würdigen. Eine finanzielle Entlohnung könne es zwar nicht geben, „aber da kommt was“, kündigte der Referent an, ohne konkret zu werden. Voraussetzung sei, „dass die Stadtverwaltung da mit macht“.

Angedacht war schon Vieles, wie die kostenlose Nutzung des städtischen Freibades. Seit Jahren gibt es laut dem Dorfener Feuerwehrkommandanten Stefan Beham eine um 50 Prozent vergünstige Jahreskarte für das Freibad für Aktive. Das Angebot werde nicht besonders wahrgenommen und sei eher „symbolisch“. Wenn es „irgendeine Vergünstigung gibt, die die Arbeit der Feuerwehr honoriert, freut mich das immer“, betonte Beham. Sollte der Feuerwehr-Referent so etwas durchsetzen können, wäre das ein „gutes Signal“, auch im Sinne neue Leute für den ehrenamtlichen, aktiven Dienst bei der Feuerwehr gewinnen zu können.

Und das ist dringend nötig. Dann besonders das Erreichen der Tagesalarmsicherheit während der Werktage wird mehr und mehr zum Problem für die Wehren. Die Alternative wäre teuer: Die Stadt müsste Mitarbeiter für die Feuerwehr einstellen und bezahlen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Höher bauen gegen die Wohnungsnot
Wohnen, Parken und der Radverkehr – diese Themen brannten den Kletthamern in der Bürgerversammlung im Pfarrsaal St. Vinzenz auf den Nägeln. Die Besucher machten von …
Höher bauen gegen die Wohnungsnot
Plötzlicher Tod: 13 Rinder sterben im Stall
Schwefelwasserstoff aus einer Güllegrube hat 13 Rinder in einem Stall vergiftet. Eine Expertin spricht von einer Verkettung unglücklicher Umstände. Fahrlässiges …
Plötzlicher Tod: 13 Rinder sterben im Stall
„Der größte Blödsinn, den es gibt“
Wo immer das Reizwort „Straßenausbaubeitragssatzung“ fällt, ist es sofort vorbei mit der Ruhe. Das Thema kam auch in der St. Wolfganger Bürgerversammlung zur Sprache und …
„Der größte Blödsinn, den es gibt“
Gneißl „stinkt’s brutal“
Kontroverse zur geplanten Baulandausweisung bei Hofsingelding: Die Kreistagsentscheidung, dort vorerst keine Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet herauszunehmen, war …
Gneißl „stinkt’s brutal“

Kommentare