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Auf Schusters Rappen wanderten Münchener und Dorfener Wanderfreunde nach Eibach und zurück. 

tour nach eibach 

Wanderer mit Wissensdurst

Die reizvolle Umgebung der Isenstadt war schon vor 18 Jahren erstmals das Ziel der Weitwandergruppe München-Ost.

Dorfen – Seither marschieren die Münchner, geführt von Schorsch Bauer, jährlich einmal auf Dorfener Fluren. Jetzt führte der Wanderpapst und pensionierte Postbeamte die Gäste aus der Landeshauptstadt auf einer neuen Route nach Eibach.

17 Münchner Wanderer und noch mal so viele aus dem heimischen Gäu machten sich vom Bahnhof Dorfen und der ehemaligen Bahnstation Dorfen-Markt auf den Weg. Vorbei an der alten Diesellok, die vor Jahren vom Historischen Kreis erworben und in Erinnerung an die ehemalige Bahnstrecke nach Velden am Gasthof zur Halle aufgestellt worden war, ging es bei bestem Wanderwetter entlang dem neuen Siedlungsgebiet an der Hampersdorfer Leiten nach Loipfering. Über die sanften Hügel führte der Weg von dort über Grün bis zum Kloster Algasing.

Auf dem letzten Stück des Weges erläuterte Bauer das Erinnerungskreuz an den letzten Müller von Algasing. Dieser war in der Nacht auf dem Heimweg von Algasing erfroren. Kräftig gestärkt von Getränken und Hausmannskost beim Wirt in Eibach machten sich die Wanderer auf den Rückweg an Bernöd sowie am Dorfener Schulzentrum vorbei zur Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Dorfen.

Der ehemalige Pfarrmesner und Geschichtskenner Herbert Moser vermittelte den Besuchern Wissenswertes über das klassizistische Gotteshaus mit dem barocken Asamaltar sowie der daneben liegenden Schulterwunden-Kapelle samt Karner. In der Dorfener Altstadt ließen die Ausflügler bei Kaffee und Kuchen nochmals den erlebnisreichen Wandertag zu Ende gehen.  br

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