Wetter in Bayern: „Katwarn“-Alarm - DWD warnt vor Extremwetterlage - München trifft es besonders schlimm

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Was für arme Würstchen sind da am Werk?

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Wurst- und Brezenkönige gehören nach Ansicht des Bayerischen Sportschützenbundes nicht zum Schützenbild. Die Vereine sollen diese Tradition ablegen. Eine völlig unsinnige Diskussion, meint Redakteur Anton Renner in seinem Kommentar.

Die Wurst an sich hat in Bayern einen hohen Stellenwert. Ob Weißwurst, Bratwurst, Dicke, Gschwollne oder Regensburger. Ohne Wurst geht im Freistaat nichts. Es sei denn, man ist Vegetarier – und selbst für die gibt’s Tofuwürstl. Und wer als Mann etwas auf sich hält, der ist am Grill ein wahrer Wurstbruzzler. Selbst beim FC Hollywood, den Münchner Roten, gibt es in der Allianz Arena Bratwurst von Bayern-Präsident und Wurstbaron Uli Hoeneß.

Es geht also wirklich um die Wurst im weißblauen Freistaat. Und um die geht’s auch bei den Schützenvereinen. Ganzen Generationen von Schützen und Schützenliesln war es nicht vergönnt, Schützenkönig oder Schützenkönigin zu werden. Aber zum Wurst- und Brezenkönig hat es oft doch gereicht. Und auch auf diese essbaren Königsketten war und ist man stolz. Mehr Tradition geht nicht. Und genau diese Tradition hält der Bayerische Sportschützenbund für nicht mehr zeitgemäß.

Wegen des drohenden Endes der Wurst darf die Frage gestellt werden, was das für Brezensalzer sind, die den Schützen ihre Wurst wegnehmen wollen? Schützen sind in der Mehrheit keine Hochleistungssportler. Schützen, vor allem die aus der gesetzteren Generation, sehen im Schützenverein einen Ort der Geselligkeit und Tradition. Landeschützenmeister Wolfgang Kink sei es ja vergönnt, das er mit seinem superstylischen Präzisionsluftgewehr ins Schwarze trifft und so Königskette mit Silbertalern ergattert. Aber lasst doch dem „Fußvolk“ im Verein die Tradition. Diese Schützen wollen ja keine Extrawurst, sondern nur ihre Wurst- und Brezenketten wollen sie behalten. Ansonsten könnte es leicht sein, dass aus engagierten Vereinsmitgliedern beleidigte Leberwürste werden. Und dann könnte am Ende aus dem Schützenbund ein armes Würstchen werden . . .

> Hier der Bericht dazu.

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