Gleich an Zwei Abenden zeigten die Schüler des Gymnasiums Dorfen ihr musikalisches Können. Sie versetzten das Publikum in Weihnachtsstimmung. Der Arbeitskreis Kinderpunsch hatten zudem einen Weihnachtsbasar veranstaltet und spendete 916,66 Euro an Bedürftige im Landkreis.
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Wohltätiges Konzert: 916,66 Euro spendete das Gymnasium Dorfen dem Leserhilfswerk „Licht in die He rzen“. Der AK Kinderpunsch unter der Leitung von Schulsozialpädagogin Alexandra Vogler (vorne, l.) erwirtschaftete das Geld beim Weihnachtsmarkt. Redakteurin Alexandra Anderka (5.v.r.) und Direktorin Andrea Hafner (r.) bedankten sich.
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Weihnachtskonzert am Gymnasium Dorfen: Konzertante Meisterleistungen

Gleich an Zwei Abenden zeigten die Schüler des Gymnasiums Dorfen ihr musikalisches Können. Sie versetzten das Publikum in Weihnachtsstimmung. Der Arbeitskreis Kinderpunsch hatten zudem einen Weihnachtsbasar veranstaltet und spendete 916,66 Euro an Bedürftige im Landkreis.

Dorfen– Schon der Auftakt war gigantisch: Rona Schüler aus der 12. Klasse spielte auf der Blockflöte den 2. Satz des „Concerto C-Dur“ von Georg Philipp Telemann, begleitet von Orchesterklängen – eine konzertreife Leistung auf der Bühne des Dorfener Gymnasiums. Dieses barocke Stück spielen in dieser Perfektion ansonsten Studentinnen im Abschlussjahr und nicht etwa Abiturientinnen. Auch in diesem Jahr war das Weihnachtskonzertder Schülerinnen und Schüler ein musikalischer Genuss auf höchstem Niveau - bei dem ein Highlight dem anderen folgte. .

Dabei reichte das Repertoire von süßem weihnachtlichem Chorgesang der Kleinen mit dem Christmas-Ohrwurm „Feliz Navidad“ bis zum voluminösen Auftritt des Schlagwerkensembles, das Lukas Huge mit dem Kontrabass unterstützte. Gemeinsam spielten sie „Libertango“ von Astor Piazzolla. Ganz großes Kino, für das es auch langen und lauten Applaus gab.

Das Programm des Weihnachtskonzertes war gewohnt bunt. „Wir können nicht schon bei sommerlichen Temperaturen im September, wenn wir mit den Proben beginnen, Weihnachtslieder spielen“, erklärte Musiklehrerin Irmgard Bauer, die gemeinsam mit ihren Kollegen Tanja Kroker und Wolfram Heinzmann, für die Leitung und den Erfolg des Abends verantwortlich zeichneten.

Zu den musikalischen Höhepunkten des Programms zählte „Traumanfänger“, eineigens von Andreas Begehrt für Weihnachten komponierter Song. Der Text handelte von der Frage, ob wir heute Jesus noch brauchen, die Melodie erinnerte an Filmmusik. Viel Tempo hatte das Stück, das hin und wieder von Dissonanzen unterbrochen wurde. „Eine Herausforderung für die Solistin Antonia Aturcanitei (11. Klasse) und das Orchester“, erklärte Bauer eingangs. Doch diese meisterten die Schüler problemlos, perfekt fügten sich die Streicher ins Solo, perfektionierten den gefühlvollen Gesang. „Dissonanzen gehören zur Musik lebender Komponisten“, sagte Bauer. Dass Komponist Begert der Sohn von Musiklehrerin Bauer ist, dafür gab es extra viel Applaus. Auch das Lied „Grüße aus der Antarktis“, vorgetragen vom „Männerchor“ des Gymnasiums und komponiert von Ernst Bartmann, dem Kirchenmusiker der Pfarrkirche Maria Dorfen, fand beim Publikum großen Anklang. Ebenfalls waren die Töne nicht immer konsonant. Dem „Männerchor“ kam das Lied indes aus tiefster Seele.

Egal ob „Ave verum corpus“ des britischen Komponisten Edward Elgar mit dem „Klassischen Gesangsensemble“ des Gymnasiums oder „Nightclub 1960“, ein Tango von von Astor Piazzolla, auch Weltliches zur staden Zeit. Besonders berührten die 5. und 6. Klässler mit ihren Vorführungen, deren Violine und Lieder durch die Aula in weihnachtlicher Begeisterung klangen. Bei „Joy to the Word“, präsentiert vom „Großen Chor“ mit einem brillanten Solo-Gesang von Nele Bordiantschuk, zeigte sich wieder einmal, dass die Musiklehrer des Gymnasiums einmal mehr das reiche Potenzial ihrer Schüler weckten.

Unschlagbar war die verjazzte Version von „Stille Nacht“ zum Schluss. Da hielt es das Publikum jedenfalls nicht länger auf den Stühlen. (Michaele Heske)

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