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Freuen sich auf die Bildungspartnerschaft: Rainer Sonnleitner (l.), Leiter der Mittelschule Dorfen, und Alexandra Unterholzer (r.), geschäftsführende Gesellschafterin von Bauer Elektroanlagen, mit ihren Mitarbeitern. 

IHK-Bildungspartnerschaft

Wichtige Einblicke in die Berufswelt

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Dorfen/Taufkirchen/Buchbach – Um Jugendlichen mehr Möglichkeiten in der Berufsorientierung zu bieten, gibt es erstmals landkreisübergreifende IHK-Bildungspartnerschaften zwischen drei Schulen im Landkreis und der Firma Bauer Elektroanlagen aus Buchbach. Die Mittelschule Dorfen, die Mittelschule Taufkirchen und die Realschule Taufkirchen haben das Angebot der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern angenommen und Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Gemeinsames Ziel: Jugendliche noch besser auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Schüler Perspektive bieten

„Als Ausbildungsbetrieb ist es für uns selbstverständlich, den Schülern aus der Region eine Perspektive zu bieten. Wir schätzen deshalb den direkten Austausch mit Schulen und Lehrern sehr“, erklärte Alexandra Unterholzer, geschäftsführende Gesellschafterin von Bauer Elektroanlagen. Sie ist überzeugt: „Mit unseren betrieblichen Leistungen und der pädagogischen Betreuung durch die Schulen können wir gemeinsam die Berufsorientierung voranbringen.“

Auch Josef Hanslmaier, Leiter der Staatlichen Realschule Taufkirchen, freut sich, „dass die bisher gute Zusammenarbeit mit der Firma Bauer durch die Partnerschaft noch intensiviert werden kann“. Für die Realschüler sei es ein Gewinn, wenn theoretische Lerninhalte einen Praxisbezug bekommen. „Das fördert das Interesse und steigert die Motivation“, so Hanslmaier: Die Schüler könnten Kontakte zu einem möglichen Arbeitgeber in der Region knüpfen, der in zukunftsfähigen Berufen Ausbildungsplätze anbiete.

Gute Erfahrungen gemacht

Die Mittelschule Taufkirchen hat bereits gute Erfahrungen gemacht. Rektor Adolf Geier erklärte: „Mit dem Unternehmen Bauer verbindet uns bereits seit vielen Jahren eine sehr enge Kooperation im Rahmen der Berufsorientierung. In unterschiedlichsten Angeboten sind sowohl Ausbilder als auch Lehrlinge immer wieder Partner im Berufswahlprozess unserer Schüler.“ Mit der Bildungspartnerschaft werde jetzt auch offiziell bestätigt, was in der Praxis schon gelebt werde.

Rainer Sonnleitner, Leiter der Mittelschule Dorfen, erinnerte daran, dass die Mittelschulen die erste Schulart waren, „die Betriebspraktika während der Schulzeit oder Betriebserkundungen einführte. Wir werden auch zukünftig mit Unternehmen in den Bereichen Betriebspraktika, Bewerbungstrainingswoche, Berufsorientierungswoche, Jobbörse und Betriebserkundungen kooperieren.“ Sonnleitner kündigte mit der Firma Bauer regelmäßige Praxistage für bestimmte Klassen im Unternehmen und Arbeitsgemeinschaften an der Schule an.

Über das Engagement beider Seiten freut sich Herbert Prost, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Mühldorf: „Jugendliche konnten noch nie zwischen so vielen unterschiedlichen beruflichen Perspektiven wählen wie heute. So vielfältig die Interessen der Schüler sind, so individuell sind die Bildungswege geworden. Eine fundierte Berufsorientierung gewinnt deshalb immer mehr an Wert.“

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