Freude am Wandern: Im oberen Isental und in Watzling sammelte die Wandergruppe von Schorsch Bauer (l.) viele schöne Eindrücke. Foto: Brennauer

Weitwanderer München Ost

Zu Fuß durch das idyllische Autobahn-Isental

Sie waren schon in allen Ecken und Enden in Bayern und Tirol auf Schusters Rappen unterwegs. Doch Dorfen und seine reizvolle Umgebung stehen alljährlich seit vielen Jahren im Tourenkalender der Wanderer vom Club der Weitwanderer aus München Ost.

Dorfen –Wie schon erstmals im Vorjahr schlossen sich heuer mit dem Verein „Genuss zu Fuß“ weitere Wanderfreunde der 14. Tour an. Schorsch Bauer führte die 54-köpfige Gruppe, darunter 25 Wanderer aus München, zu denen sich auch weitere Teilnehmer aus Dorfen ins obere Isental aufmachten. Weil sich auch Petrus von seiner besten Seite zeigte, konnten die Ausflügler viele schöne wie interessante Eindrücke sammeln.

Der Bau der neuen Bahnüberführung bei Landsham, aber auch der Blick auf die fortschreitende Trassenführung der A 94 auf dem südlichen Höhenrücken über dem Isental zählten zu den Besichtigungspunkten auf dem Weg zum ersten Ziel in Watzling. Dort besuchten die Wanderer zunächst die schmucke Nikolauskirche. Die Lengdorfer Hobby-Archivarin Angela Greimel vermittelte den Wanderern ein kurzen, wie verständlichen Abriss über die Geschichte des Gotteshauses, die einschließlich Vorgängerkirchen bis in 14. Jahrhundert zurückreicht. Sie informierte auch über Land und Leute und zeigte den Besuchern den Gedenkgrabstein auf dem Watzlinger Friedhof, der an das Geschlecht der Pfeffinger, eine der ältesten Grabstätten im Landkreis (14. Jahrhundert), erinnert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Die Familie Aigner bewirtete die Ausflügler im Watzlinger Bürgerhaus mit köstlichen Grillschmankerl, Hermann Aigner informierte über die Entstehungsgeschichte des Bürgerhauses, samt Feuerwehrdomizil, das auf einen Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks zurückzuführen ist.

Über Anning führte schließlich der gut vierstündige, elf Kilometer lange Rundkurs zurück in die Stadt, ehe die Ausflügler nach Besuchen der Innenstadt-Cafés wieder am Dorfener Bahnhof verabschiedet wurden.  br

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