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Ein überzeugendes Jubiläumsstück spielen (v. l.): Thorsten Berner, Angela Pramhas, Irmi Huber, Martin Wastl, Klaus Huber, Gitta Bauer und Christine Lohmeier. Nicht im Bild sind Franz Hofer, Martin Hopf, Michael Huber und Rudi Moser . 

Theaterverein Eibach

Zum 20-Jährigen wird der „Rauberpfaff“ gespielt

In Eibach haben die Dorfvereine schon drei Guinnes-Rekorde geschafft. Nun wird ein kultureller Rekord gefeiert: 20 Jahre begeistert die Theatergruppe des Freitzeitclub Eibach mit stets lustigen Volkstücken.

Von Hermann Weingartner

Eibach – Heute Abend (20 Uhr) ist Premiere im Saal beim Mayer-Wirt vom „Rauberpfaff“, eine amüsante Kriminal-Geschichte von Peter Landstorfer. Am Donnerstag wurde gelungene Generalprobe gefeiert. Dazu waren wieder die Bewohner vom Wohn- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Algasing, die Wohngemeinschaft Giglberg und das Marienstift Dorfen eingeladen.

Von den Anfängen der Theatergruppe ist heute nur noch Andi Blumreiter dabei. Der ist aber noch nie auf der Bühne gestanden, sondern hat als Vereinsvorsitzender für den Erhalt der Aktivitäten gesorgt. Dass in Eibach überhaupt Theater gespielt wird, ist dem bereits verstorbenen Hans Zinn zu verdanken, der erster Regisseur und Spieler zugleich war. Der Dorfener war ein Arbeitskollege von Blumreiter und wurde vom Vereinschef überredet in Eibach ein Theaterstück aufzuführen. Zinn war ein uriges Multitalent, spielte Musik und Theater, auch in Dorfen, und war als g’schnappiger Hochzeitslader weit über das Gäu hinaus bekannt und beliebt. Für die erste Theater-Aufführung des Freizeitclubs 1997 wurde noch ein Zelt gegenüber vom Wirt aufgestellt, erinnert sich Blumreiter. Der Erfolg motivierte die Laienspiel-Gruppe und so spielt man bis heute jedes Jahr engagiert ein lustiges Bauerntheater im Saal beim Wirt z’Eibach.

Nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne wird viel Mühe in die Aufführungen gesteckt, etwa beim Bühnenbild. Im ersten Akt ist eine tolle Bergkulisse aufgebaut, wo die Geschichte mit einem Überfall des Gaunertrios Raubhauser Gust (Martin Wastl), d’Rothen Res (Irmi Huber) und an Jackl (Michael Huber) seinen Lauf nimmt.

In der Pause wird komplett umgebaut zu einer Sakristei. Da sind die Zuschauer dann schon mitten drin in den sehr überzeugend gespielten Szenen. Die Räuberbande hat im Gebirge einen Pfarrer überfallen und seinen Koffer erbeutet. Daraufhin kommt man auf die glorreiche Idee, der Gustl soll in Keitersberg die neue Pfarrersstelle antreten. Klar, dass diese Konstellation zusammen mit menschlichen Irrungen und Wirrungen für eine prächtige Gaudi und vergnüglichen Abend sorgen. 

Spieltage

„Da Rauberpfaff“ wird gespielt heute, Samstag (20 Uhr), morgen, Sonntag (18 Uhr) sowie Freitag/Samstag 10./11. November (20 Uhr) und Sonntag, 12. November (18 Uhr).

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