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„Sie haben das Herz am rechten Fleck“: Bürgermeister Franz Hofstetter (r.) lobte die Ehrenamtlichen.

ehrenamtsempfang des Landkreises

„Ein kleines Zeichen des Dankes“

Dankeschön hat der Landkreis Erding gesagt und viele Ehrenamtlichen im Bereich Gesundheit nach Taufkirchen eingeladen. Die freuten sich sehr und genossen den Abend.

Von Fabian Holzner

Taufkirchen – Das Taufkirchener Volksfest war zwar gerade vorbei, der Weinstadl stand aber noch. So nutzte der Landkreis die Gelegenheit, um ehrenamtliche Helfer im Bereich Gesundheitswesen, Pflege, Senioren sowie Betreuung von Menschen mit Behinderung zu einem gemütlichen Abend in die Hütte einzuladen.

Großen Applaus bekam Landrat Martin Bayerstorfer, als er verkündete, dass nach vielen Anfragen nun die Ehrenamtskarte im Landkreis Erding eingeführt wird. „Es soll ein kleines Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die sein, die sich in den Dienst der Mitmenschen stellen“, erklärte der Landrat. Inhaber dieses Ausweises bekommen bei Einkäufen und Eintritten Vergünstigungen.

Der Empfang fand in dieser Form erstmals statt. Für die Organisation lobte Bayerstorfer besonders Johanna Roschitz, Abteilungsleiterin Jugend und Soziales am Landratsamt. Ihre Idee sei es gewesen, den Empfang im Weinstadl abzuhalten, der noch vom Volksfest Taufkirchen stand und vom Restaurant Kulinaria bewirtet wurde. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Inninger Ziachmusik.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Fachwerkhütte konnte Bayerstorfer zahlreiche Bürgermeister, Ehrenamtliche und Vertreter von über 20 Einrichtungen wie Seniorenheime oder Behindertenhilfen begrüßen. Als Motto des Abends zitierte er Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen: „Helfen macht Freude – Ehrenamtlicher Einsatz füreinander gibt der Gesellschaft ein menschliches Gesicht.“

Neben dem Dank für das Geleistete soll die Veranstaltung den Wert des Ehrenamtes ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken. In seiner Ansprache verwies Bayerstorfer auf eine Umfrage, wonach sich jeder fünfte Deutsche eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Pflege vorstellen könne. Tatsächlich aktiv seien in diesem Bereich jedoch nur acht Prozent. „Das heißt, wir haben Potenzial und Luft nach oben“, schloss er daraus.

Hausherr Franz Hofstetter, Bürgermeister von Taufkirchen und Bezirksrat, versicherte den Anwesenden, dass seitens der Politik alles dafür getan werde, um ein positives Umfeld für das Ehrenamt zu schaffen. Außerdem bescheinigte er ihnen, dass sie „das Herz am rechten Fleck haben“, wenn sie „aufmuntern, unterhalten und motivieren“. Der gemeinsame Abend solle auch der Vernetzung der Ehrenamtlichen untereinander dienen, endete Hofstetter.

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