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Darauf haben viele Badegäste gewartet: Die Umkleideschnecke am Wörther Weiher ist jetzt installiert, präsentiert (v. l.) von Gemeindechef Thomas Gneißl, Vizebürgermeisterin Ulla Dieckmann sowie Zimmerer und Gemeinderat Bernhard Zimmermann.

Umkleide-Häuschen am Wörther Weiher

Eine Holzschnecke sorgt für Privatsphäre

Wörth - Ratzfatz raus aus der nassen Badekleidung und rein in trockene Klamotten: Am Wörther Weiher gibt es dafür jetzt eine so genannte Umkleideschnecke.

Auch wenn der Sommer dieser Tage eine kleine Pause einzulegen scheint: Spätestens zum Wochenende soll es wieder schönes Badewetter geben. Die Gäste am Wörther Weiher dürfen sich schon jetzt freuen: Sie haben ab sofort die Möglichkeit, sich vor Ort und geschützt vor den Blicken anderer Menschen umzuziehen.

Die langersehnte Umkleideschnecke ist pünktlich zur Badesaison am Wörther Weiher vom Hörlkofener Zimmerer und Gemeinderatsmitglied Bernhard Zimmermann errichtet worden. „Das war der letzte Punkt auf der To-do-Liste des Arbeitskreises Baggerweiher“, berichtete Bürgermeister Thomas Gneißl bei einem Ortstermin an der Liegewiese.

„Das Ganze soll zum Ortsbild passen. Ich bin froh, dass wir mit Bernhard Zimmermann einen Fachmann gefunden haben, der das umsetzt“, freute sich auch Vizebürgermeisterin Ulla Dieckmann über die Holzkonstruktion, die sich harmonisch ins Gelände einfügt.

Vor Beginn der Badesaison habe man mit der Wasserwacht und dem Bauhof eine Weiherbegehung unternommen. Einiges sei „feinjustiert und nachgearbeitet“ worden, erklärte Gneißl. So hat man zum Beispiel die Einstiegsbereiche mit Kies versehen. Auch sei auf eine gute Einsehbarkeit des Weihers geachtet worden, was aus Sicherheitsgründen gerade dann wichtig sei, wenn Kinder zum Baden gehen, meinte Dieckmann.

Großes Lob gab’s für die Kooperation mit der Wörther Wasserwacht und den Fischern. Letztere haben den Oststeg komplett in Eigenregie hergerichtet. Bei solchen Maßnahmen trägt die Gemeinde die Materialkosten.

Da man durch die momentane Sperrung des Kronthaler Weihers mit einer stärkeren Frequentierung des Wörther Baggerweihers rechne, habe man die Parkbeschilderung überarbeitet, erläuterte der Wörther Gemeindechef. Zudem gebe es ein einseitiges Halteverbot auf der Ortsverbindungsstraße Wifling-Breit-ötting, um die Rettungswege freizuhalten. Entsprechende Verkehrsschilder stehen am Straßenrand. Bei einer Probefahrt mit dem Rettungswagen im vergangenen Sommer hatte sich das Durchkommen wegen der vielen parkenden Autos als äußerst problematisch erwiesen (wir berichteten).

Letztlich sollen auch die Bäume am Weihergelände mit der gemeindlichen Fachfrau des technischen Bauamts, Landschaftsarchitektin Andrea Klenner-Felbinger, inspiziert werden. Falls Gehölze beseitigt werden müssten, will man für frühzeitige Nachpflanzungen sorgen.

Vroni Vogel

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