Reinhard Huber lässt sich von Kritik an der Einführung nicht beirren.
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Reinhard Huber lässt sich von Kritik an der Einführung nicht beirren.

Aktuell die letzte Kreis-Gemeinde ohne Verkehrsüberwachung

Bald wird geblitzt in Eitting

  • vonDaniela Oldach
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Den Weg frei gemacht hat der Gemeinderat Eitting für die Einführung der kommunalen Verkehrsüberwachung. Einstimmig beschloss er in seiner Sitzung am Mittwochabend im Mehrzweckraum der Grundschule den Beitritt zum Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung Südbayern.

Eitting –Doch bis die ersten Blitzer aufgestellt werden, dauert es noch ein wenig, denn der Zweckverband muss in seiner kommenden Sitzung am Donnerstag, 19. November, entscheiden, ob die Kommune Eitting aufgenommen wird. Doch laut Bürgermeister Reinhard Huber (Ortsliste Reisen) ist dies wohl nur eine reine Formsache.

So habe bereits am Sitzungstag in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und der Polizei eine Begehung im Gemeindegebiet stattgefunden, um mögliche Messstellen auszuloten. Standorte seien noch nicht festgelegt worden, nur mögliche Plätze. Und befinden sich Standorte in Privatbesitz, muss der Grundstückseigentümer erst damit einverstanden sein, dass auf seiner Fläche eine entsprechende Anlage aufgestellt werden darf. „Die Gemeinde ist die einzige Kommune im Landkreis, die keine Verkehrsüberwachung macht“, berichtete Huber den Räten.

Jüngst wurde in Reisen wieder eine Geschwindigkeitsmessung im 30er-Bereich durchgeführt. Nur 13,6 Prozent hielten sich laut Rathauschef Huber an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Gegenwind gebe es laut Huber zwar in der Kommune bezüglich der Einführung der Verkehrsüberwachung, doch davon lässt sich der Bürgermeister nicht beirren. Eitting beschloss den Beitritt zum Verband für alle Angebote, also auch für die Überwachung des ruhenden Verkehrs. Dieser wird aber nicht beauftragt. Sollte sich dies jedoch einmal ändern, gehe das Prozedere im Zweckverband schneller. DANIELA OLDACH

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