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Einen Gag nach dem anderen lieferte Bobbe bei seinem Auftritt bei der Feuerwehr Eitting.

Oberpfälzer Kabarettist zu Gast in Eitting

Beim Bobbe bekommt jeder sein Fett weg

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Eitting - Deftig war der Auftritt des Oberpfälzer Kabarettisten Bobbe. Vor allem als Kommandant Muk Brandlhuber begeisterte er die Gäste der Eittinger Jugendfeuerwehr.

Es war sein erster Auftritt im Landkreis. Und dabei schien es Kabarettist Bobbe im Eittinger Festzelt gleich so gut zu gefallen, dass er bis kurz vor Mitternacht die begeisterten Gäste unterhielt. Und das mit deftig-heftigem Humor, bei dem jeder auf oberpfälzerisch-charmante Art sein Fett wegbekam - inklusive er selbst. Rund 370 Zuschauer waren auf Bobbes Gastspiel mit seinem Programm „Facklfotz’n“ gespannt. Er ist Publikumspreisträgers des Oberpfälzer Kabarettpreises und Gewinners des ostbayerischen Kabarettpreises 2015 – Bobbes Auftritt war der Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr.

Und gerade, als der Oberpfälzer erklärt hatte, dass Facklfotz’n nach seiner eigenen Schweinsnase benannt wurde, verschlug es ihm sogleich die Sprache – Stromausfall. Spontan gab’s hessische Unterstützung. 50 Mitglieder der Feuerwehr Wilsenroth, dem Patenverein der Eittinger Wehr, übernahmen das Kommando, begannen zu singen, und die Eittinger klatschten. Das hatte Bobbe auch noch nicht erlebt.

Grund genug, bei den hessischen Stimmungsmachern nachzufragen. „Ah, aus der Nähe von Limburg? Müsst ihr jetzt Werbung machen?“, meinte er in Anspielung auf den dortigen Protzbischof. Die Gäste nahmen den Seitenhieb sportlich. Noch ein „Prosit der Gemütlichkeit“ und dann ging’s weiter.

Und Bobbe haute einen Gag nach dem anderen raus. Fleischige Metzgereifachverkäuferinnen bekamen ebenso ihr Fett weg wie manche „blöde Weiber“ aus seinem Bekanntenkreis. „Wenn Blödheit scheppern würde, wäre das ganze Jahr Silvester“, meinte Bobbe über sie. Die zweifelhaften Romantikqualitäten der holden Männlichkeit wurden aber genauso aufs Korn genommen.

Beleidigt konnte Bobbe keiner sein. Erst recht nicht, als er im zweiten Teil seines Programms als Brandlhuber Muk zurückkam. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Facklberg erzählte Anekdoten über „seine“ Dorffeuerwehr. Und dabei gab es Parallelen zu Eitting. Beneidenswert sei die Wirtshausdichte in dem Ort, Durstlöscher gebe es so genug, sagte Bobbe. Auch an der Freiluft-Bar beim Durstlöschzug der Eittinger Feuerwehr: Dort ging die Feier noch lange weiter. Feuerwehr-Vorsitzender Klaus Fuchs war rundum zufrieden. „Den Gästen hat es gefallen. Das Wichtigste ist, dass nichts passiert ist“, bilanzierte er. Mit Festgottesdienst, Mittagstisch und dem Dorffest gingen die Feierlichkeiten am Sonntag weiter. do

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