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Einen Defibrillator gibt es jetzt auch in der Eittinger Grundschulturnhalle. Darüber freuen sich (v. l.) Schulleiter Paul Hilger, Albert Gröber, Bürgermeister Georg Wiester und Raiffeisen-Chef Christian Berther.

Spende

Defibrillator in der Schulturnhalle

Eitting – Ein Defibrillator kann Leben retten, lautet der ausschlaggebende Grund für den ehemaligen Fußballprofi Albert Gröber, sich für die Installation eines solchen Geräts in der Grundschulturnhalle in Eitting einzusetzen.

Entstanden ist die Idee durch die eine Erfahrung, die der 1860-Star selbst machen musste. Ihm wurde eine neue Herzklappe eingesetzt. „Da wird einem bewusst, wie wichtig es ist, im Notfall etwas tun zu können“, erzählt er. „Natürlich hofft man, dass ein Defibrillator nie gebraucht wird. Aber ein Leben ist unbezahlbar, und das kann man damit vielleicht retten“, ergänzt er.

Gespendet hat den Defi die Raiffeisenbank Erding. Im Rahmen der Aktion „Herzenswunsch“ des Partners easyCredit konnte sie einem Kunden seinen Herzenswunsch erfüllen. Entschieden hat sie sich für Gröber und Eittings Bürgermeister Georg Wiester, die sich gemeinsam für einen Defi in der Turnhalle stark gemacht hatten. „Vor allem wenn Menschen Sport treiben, kann etwas passieren. Mit dem Defi kann geholfen werden“, sagt Raiffeisen-Chef Christian Berther.

Rund 2000 Euro hat das Gerät gekostet. Laut Berther ist dessen Installation in Eitting jedoch nur ein kleiner Schritt: „Es wäre schön, wenn in Zukunft flächendeckend Defibrillatoren im Landkreis verfügbar wären.“ Für Schulleiter Paul Hilger und Wiester hingegen bedeutet die Übergabe einen großen Fortschritt, denn neben den Grundschülern nutzt die Halle auch der FC Eitting mit seinen Untergruppen wie der Herzsportgruppe oder dem Seniorenturnen.

Auch bei schulischen Veranstaltungen sind die Eittinger nun auf der sicheren Seite. Montiert wird der Defibrillator innerhalb des Gebäudes direkt am Zugang zum Sportbereich. Demnächst sollen die Übungsleiter eine Schulung erhalten. „Ein Defibrillator bringt natürlich nur etwas, wenn man sich traut, ihn zu benutzen“, erklärt Berther.

ja

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