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Sechs Kameraden der Feuerwehr Eitting trugen den Sarg des verstorbenen Ehrenbürgers Matthias Kammerbauer zum Grab.
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Letzte Reise: Sechs Kameraden der Feuerwehr Eitting trugen den Sarg des verstorbenen Ehrenbürgers Matthias Kammerbauer zum Grab.

Beerdigung

Bewegender Abschied von Eittings Altbürgermeister Matthias Kammerbauer

  • vonDaniela Oldach
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Die Eittinger haben am Mittwoch bei der Beerdigung Abschied genommen von ihrem Altbürgermeister Matthias Kammerbauer.

Eitting – Am 4. August 1961 hatte Matthias Kammerbauer in St. Gabriel München seine Mathilde Weig geheiratet. 59 Jahre und einen Tag später musste Mathilde Kammerbauer ihren Ehemann, den Eittinger Altbürgermeister und Ehrenbürger, zu Grabe tragen. Neben der Familie sagten politische Wegbegleiter, Freunde sowie zahlreiche Eittinger Lebewohl zu einem Eittinger Original. Die Nachricht vom Tod Kammerbauers hatte sich wie ein Lauffeuer in Eitting verbreitet.

Wegen den Corona-Vorschriften war der Platz in der St.-Georg-Kirche auf 50 Personen begrenzt. Christine Hofer vom Pfarrgemeinderat und Klaus Fuchs, Vorsitzender Pfarrgemeinderat und Feuerwehr, überwachten die Einteilung. Viele Eittinger warteten am Friedhof, um Kammerbauer bei seiner letzten Reise zu begleiten. Im Gottesdienst würdigte Pfarrer Philipp Kielbassa den verstorbenen 81-Jährigen als „eine überaus engagierte Persönlichkeit“ in Kirche, politischem Leben und der Gesellschaft. Bis vor Kurzem war Kammerbauer, der auch Gründungsmitglied des Eittinger Pfarrgemeinderats gewesen war, als Kommunionhelfer im Einsatz. Gerne fertigte Kammerbauer auch Kunstvolles, vorwiegend aus Holz an. Oder er erledigte die Gartenarbeit, unternahm Radtouren und Bergwanderungen – und immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

Die Salesianer waren für den Gläubigen immer ein Vorbild. Und das Motto von Johannes Bosco „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ lasse sich auch auf Kammerbauers Wirken ummünzen, so Kielbassa.

Die befreundete Familie Lenz/Wurzer las die Fürbitten und bedankte sich auch „beim Hias“ für seine stete Hilfe und seine Art, da zu sein. „Und wenn die Sonne untergeht, werden die Sterne der Erinnerung leuchten“, betonten sie. Nach der Messe trugen sechs Feuerwehrkameraden den Sarg zum Grab.

Kammerbauer wird Lücken hinterlassen, das war jedem Trauergast klar. Natürlich zuerst in den Herzen seiner Familie, allen voran seiner Ehefrau Mathilde, den Kindern Christine und Wolfgang sowie Enkelin Theresa. Aber auch sein politisches Wirken hinterlässt Spuren. Bürgermeister Reinhard Huber würdigte noch einmal das Leben Kammerbauers, Vize-Landrat Franz Hofstetter erinnerte an die gemeinsame politische Zeit. Und Hans Wiesmaier, Vorsitzender des Erdinger Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetags, fand sehr persönliche Worte. „Ich bin unendlich traurig und kann es gar nicht glauben“, meinte er zum Tod Kammerbauers. Doch er sei auch sehr dankbar, eine Persönlichkeit wie ihn gekannt zu haben.

Neben CSU-Ortsvorsitzendem Konrad Zollner bedankten sich auch Vertreter der Vereine von Feuerwehr, Gesangsverein, Krieger- und Soldatenverein Eitting/Reisen und vom FC Eitting für die langjährige Unterstützung Kammerbauers.

„Ich war tief betroffen, als ich erfahren habe, dass Matthias Kammerbauer gestorben ist. Ich habe ihn gekannt, seit er nach Eitting gekommen ist. Er war eine herausragende Persönlichkeit. Auf sein Wort war Verlass“, sagte Kammerbauers Amtsvorgänger Georg Wiester.

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