Sanierung

Dorfen-Brücke: Sieben Meter reichen

Eitting/Gaden – Saniert wird die Dorfen-Brücke in Gaden. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag stellte Martin Neumaier aus Erding die Planungen vor.

Demnach wird die Brücke auf insgesamt sieben Meter verbreitert. Darin enthalten sind auf jeder Seite Wirtschaftswege mit je 75 Zentimetern. Bisher misst die Brücke inklusive der Geländer 5,60 Meter. Die Gesamtkosten schätzt Neumaier auf 259 000 Euro.

Die Geländer werden nach außen verlagert, so dass die Verbreiterung jeweils auch genutzt werden kann, beispielsweise durch Fußgänger oder als Bankett. Die Widerlager sollen erhalten bleiben. Eine Tonnagebeschränkung gibt es nicht.

Sauer stieß den Räten dabei die Zuschuss-Situation auf. Denn die Straße an der Brücke entspricht nicht den Vorgaben einer Gemeindeverbindungsstraße. Würde dies berücksichtigt, müsste die Brücke ausgebaut werden und wäre dann breiter als die Straße. Die Gesamtkosten schätzte Neumaier für diesen Fall auf 500 000 Euro. Dann würde es allerdings Zuschüsse geben. Wieviel, ist aber nicht klar.

Bei der günstigeren Variante kann es sein, dass gar keine Fördergelder fließen. „Wir sollten ohne Zuschuss bauen“, erklärte Franz Wurzer. Dem schloss sich Korbinian Mayer an. „Da brauchen wir gar nicht reden. Das andere ist ein Schmarrn“, meinte er. Vor allem, weil einen Kilometer weiter eine Brücke kommt, die auf zwölf Tonnen beschränkt ist. Die große und teure Variante würde gar nicht genutzt.

„Ich verstehe nicht, dass der Staat da nicht flexibler ist“, meinte Bürgermeister Georg Wiester. „Dann sollen sie uns halt nur 20 000 oder 30 000 Euro geben“, ergänzte er. Denn es kann durchaus sein, dass Eitting für die abgespeckte Lösung leer ausgeht.

Ein weiterer Vorteil der kleinen Variante ist die kurze Bauzeit. Die Arbeiten sollen im August erledigt werden, wenn kein Schulbus fährt. Die große Lösung würde weitaus länger dauern. Einstimmig beschloss der Rat die kostengünstigere Sanierung. do

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