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Symbolischer Spatenstich (v. l.): Bauunternehmer Thomas Silber, Landrat Martin Bayerstorfer, Konrad Zollner, Elke Perner (Rewe), Johannes Zollner, Bürgermeister Georg Wiester, Michael Utschneider (Sparkasse), Volker Hornsteiner (Rewe) und Planer Alois Apfelböck.

Eitting

Bio-Gurken aus Eitting

Spatenstich für den Bau eines neuen Gewächshauses zum Anbau von Bio-Gurken.

Eitting – Regionalität wird für Verbraucher zunehmend wichtig. Die Zollner Gemüsegärtnerei hat sich deswegen entschlossen, in den Gurkenanbau einzusteigen. Beim Spatenstich für das Gewächshaus am Moosrain in Eitting fiel der Startschuss für die Eittinger Bio-Gurken.

Der 21-jährige Johannes Zollner wird Betreiber des Gewächshauses sein, in dem auf zwei Hektar rund 2,5 Millionen Schlangengurken angebaut werden sollen. „Wir wollen marktorientiert produzieren, der Trend geht zur Regionalität“, erklärte er. Das neue Gewächshaus wird nach den neuesten Energiestandards gebaut und erreicht so eine Energieeffizienz von fast 60 Prozent. Es wird über einen Klimacomputer gesteuert, der sich automatisch um Bewässerung und Klimaabstimmung kümmert. Den Strom und die Wärme für das Gewächshaus erhält Zollner vollständig aus der Biogasanlage seines Bruders Georg.

Exklusiver Vertriebspartner ist Rewe Region Süd, deren Vertreter sich freuen, schon bald Gurken mit dem Qualitätssiegel „Geprüfte Qualität Bayern“ aus Eitting anbieten zu können. Beim Spatenstich waren mehrere Rewe-Vertreter anwesend, die sich über den langjährigen Vertrag mit der Familie Zollner freuen. „Die Gemeinde kann sich glücklich schätzen“, erklärte Bürgermeister Georg Wiester. Schon ab Februar 2019 soll mit der ersten Ernte begonnen werden. Ab dann sind die Eittinger Bio-Gurken in den bayerischen Rewe-Märkten zu finden. Hanna Wolf

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