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Eittinger Rewe: Über 140 Mitarbeiter im Streik

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Von: Helena Grillenberger

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19 Stunden streikten die Mitarbeiter vor dem Rewe-Zentrallager.
19 Stunden streikten die Mitarbeiter vor dem Rewe-Zentrallager. © Verdi

Im Eittinger Rewe streikten gestern 140 der 450 Mitarbeiter. Eine Lohnerhöhung um 1,7 Prozent reiche mit Blick auf die Inflation nicht aus.

Eitting – Die Lkw stauten sich am Freitagmorgen vor dem Rewe-Zentrallager Süd in Eitting. Der Grund: Über 140 der rund 450 Festangestellten streikten. Von fünf Uhr morgens bis zwölf Uhr nachts legten sie ihre Arbeit nieder.

Vor allem am Wareneingang hat sich das bemerkbar gemacht: „Es konnte nur wenig bis gar nichts ausgeliefert werden“, sagt Thomas Gürlebeck, Streikleiter der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. „Wer arbeitswillig war, konnte fast nichts annehmen oder kommissionieren.“

Streik: 1,7 Prozent Tariferhöhung sind zu wenig

Das Ziel des Streiks: „Dass sich die Arbeitgeber seriös an den Verhandlungstisch setzen und uns ein anständiges Angebot für die Tariferhöhung 2022 machen.“ Die angebotenen 1,7 Prozent seien deutlich zu wenig, vor allem mit Blick auf die steigende Inflation.

Im Schnitt verdiene ein Mitarbeiter eines Logistikzentrums wie dem in Eitting 2300 Euro brutto. „Aber gerade in Eitting wohnen die meisten Mitarbeiter im Ballungsraum München“, sagt Gürlebeck. „Da wird jeder Cent gebraucht.“

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