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Heuer wird es wieder eng auf der A92: hier ein Archivbild von der Anschlussstelle Moosburg-Süd im Mai 2018.

Sanierung der A 92

Die nächsten neun Kilometer Asphalt

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Die Fahrbahnerneuerung auf der A 92 geht in die nächste Runde. Der diesjährige Bauabschnitt ist neun Kilometer lang.

Nördlicher Landkreis –Er beginnt westlich der Anschlussstelle Freising-Ost und endet am Bauende des letztjährigen Abschnitts westlich der Anschlussstelle Moosburg-Süd. Vier Bauphasen stehen heuer auf dem Programm. Los geht es voraussichtlich am morgigen Dienstag. Mit Sperrungen ist ab Mitte April zu rechnen.

Pressesprecher Josef Seebacher schätzt, dass die witterungsabhängigen Vorbereitungsarbeiten fünf Tage in Anspruch nehmen werden. Nachts werden in beiden Fahrtrichtungen jeweils neun Kilometer lange mobile Trennwände aufgebaut, um den Verkehr nach außen zu verlegen.

Im Baustellenbereich herrsche in der Regel zunächst Tempo 80, sagt Seebacher. In den Haupt-Bauphasen 2 und 3 werde die Geschwindigkeit aber auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt.

Die alte Betonfahrbahn der A 92 hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und wird daher in den kommenden Jahren schrittweise auf kompletter Länge zwischen dem Flughafen München und Dingolfing-Ost grundhaft erneuert. Der alte Beton wird ausgebaut und durch eine neue Asphaltfahrbahn ersetzt. In diesem Zusammenhang werden auch die Brücken erneuert oder saniert.

Die Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn und die Sanierung von 26 Unterführungen und einer Überführung betragen laut Autobahndirektion rund 30 Millionen Euro. „In den nächsten Jahren werden Zug um Zug weitere Abschnitte erneuert. Die Planungen dazu laufen derzeit auf Hochtouren“, sagt Seebacher.

Bauphase 1

Sind die Vorbereitungsarbeiten erledigt, startet Bauphase 1. Dann beginnen in einer Inselbaustelle im Mittelstreifen die umfangreichen Arbeiten zur Vorbereitung der späteren Verkehrsführung der Bauphase 2. „Es werden die Schutzplanken abgebaut, es erfolgen Asphaltierungsarbeiten für die Mittelstreifenüberfahrten und Baustellenzufahrten, und es werden Teile des Mittelstreifens befestigt“, erklärt Seebacher.

Ab Anfang April wird dann die Baustellenverkehrsführung für Phase 2 umgebaut, in der die Fahrbahn in Fahrtrichtung München erneuert wird. „Gleichzeitig werden an 13 Unterführungen Instandhaltungs- und Verstärkungsarbeiten durchgeführt“, kündigt Seebacher an.

Bauphase 2

Im zweiten Abschnitt der Arbeiten kommt es dann erstmals zu Sperrungen: Von Mitte April bis Mitte Mai an der Anschlussstelle Freising-Ost und von Mitte Mai bis Mitte Juni an der Anschlussstelle Erding sind jeweils die Ein- und Ausfahrten in Fahrtrichtung München dicht.

Bauphase 3

Anschließend werden die Fahrbahn in Fahrtrichtung Deggendorf erneuert sowie 13 Unterführungen instandgesetzt. In dieser Phase werden an den Anschlussstellen Freising-Ost und Erding die Ein- und Ausfahrten Richtung Deggendorf nacheinander jeweils für rund vier Wochen gesperrt. „Die Sperrungen erfolgen nacheinander, so dass jeweils über die benachbarte Anschlussstelle ausgewichen werden kann“, erklärt Seebacher. „Die genauen Termine werden wir noch mitteilen.“

Bauphase 4

In der letzten Phase 4 werde der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen nach außen „gedrückt“, erläutert Seebacher. In einer Inselbaustelle werden dann die Öffnungen im Mittelstreifen geschlossen und die Betongleitwände mit Erde hinterfüllt.

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