Gut lachen haben die Concordia-Schützen Eitting: Über die Einweihung des neuen Schießstandes freuen sich (vorne, v. l.) Vizebürgermeister Hermann Hofer, Kaspar Wiest, Georg Wiester (beide Ehrenmitglieder), Schützenmeister Max Klinger; (hinten, v. l.) Gauschützenmeister Klaus Waldherr, Landesschützenmeister Christian Kühn, Landrat Martin Bayerstorfer, Bernhard Wosnitza (Ehrenmitglied) und Pfarrer Philipp Kielbassa.
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Gut lachen haben die Concordia-Schützen Eitting: Über die Einweihung des neuen Schießstandes freuen sich (vorne, v. l.) Vizebürgermeister Hermann Hofer, Kaspar Wiest, Georg Wiester (beide Ehrenmitglieder), Schützenmeister Max Klinger; (hinten, v. l.) Gauschützenmeister Klaus Waldherr, Landesschützenmeister Christian Kühn, Landrat Martin Bayerstorfer, Bernhard Wosnitza (Ehrenmitglied) und Pfarrer Philipp Kielbassa.

Concordia weiht neue Stände ein – 946 Stunden Eigenleistung

Eittinger Elektro-Schützen

  • VonDaniela Oldach
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Die Eittinger Concordia-Schützen gehen mit der Zeit: In 946 Stunden Eigenleistung haben sie ihren Schießstand auf elektronische Stände umgebaut. Im Rahmen einer kleinen, coronakonformen Einweihungsfeier am Sonntag im Schützenheim begrüßte Schützenmeister Max Klinger hochrangige Ehrengäste, ließ die Arbeiten Revue passieren und präsentierte der Öffentlichkeit die neuen Stände.

Eitting - Sogar Landesschützenmeister Christian Kühn kam nach Eitting, um sich die zehn elektronischen Schießstände anzuschauen, darunter auch zwei Lichtgewehrschützenstände. Besonders begeistert darüber war Landrat Martin Bayerstorfer. Denn bei diesem Angebot gebe es keine Altersbeschränkung, und so könne der Schießsport auch für Kinder und Jugendliche attraktiv gestaltet werden. Das Verantwortungsgefühl sowie das Selbstbewusstsein werde dadurch gestärkt. Als Geschenk brachte Bayerstorfer eine neue Schützenscheibe des Landkreises mit.

Auch Gauschützenmeister Klaus Waldherr und Vizebürgermeister Hermann Hofer begutachteten die neuen Schießstände, die Pfarrer Philipp Kielbassa segnete. Die Böllerschützen gaben Salutschüsse ab.

Im Dezember 2019 hatten die Concordia-Schützen mit dem Umbau des herkömmlichen auf einen elektronischen Schießstand begonnen. Zudem wurden die Schränke und die Ankleide erneuert. Außerdem wurde im Stüberl ein Monitor angebracht. Dort wird live gezeigt, wie geschossen wird und welcher Schütze welche Ringe trifft. So können künftig auch Wettkämpfe vom Stüberl aus verfolgt werden.

Besonders engagiert waren bei den Arbeiten Franz Kreuzpointner und seine Ehefrau Marianne Kreuzpointner-Biller, die gemeinsam 397 Stunden an Eigenleistung erbracht haben. So haben sie sich um die gesamte Elektronik gekümmert. Knapp 57 000 Euro hat die Umrüstung der Schießstände gekostet. An Zuschüssen hat Concordia Eitting 45 000 Euro erhalten. Die restlichen 12 000 Euro bezahlte der Verein aus eigener Tasche.

Im März vergangenen Jahres waren die Arbeiten größtenteils abgeschlossen. Im September war der Schießbetrieb dann aufgenommen worden, als es kurzzeitig möglich war. Jetzt ist die Vorfreude groß, denn die reguläre Schießsaison soll am Freitag, 17. September, starten – „sofern es Corona natürlich zulässt“, sagt Schützenmeister Klinger.

Derzeit sind im Schützenverein 185 Mitglieder engagiert. Rund zehn Prozent von ihnen sind unter 18 Jahre. Die beiden jüngsten Mitglieder (Zwillinge) sind gerade einmal vier Monate alt, der älteste ist 89 Jahre. Stolz ist der Verein auch auf seine drei Ehrenmitglieder Kaspar Wiest, Georg Wiester und Bernhard Wosnitza, die bei der Eröffnung dabei waren.

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