Zufrieden mit den Geräten ist Metzgerei-Chef Manfred Wiest, hier mit seiner jüngsten Tochter Julia (7). Foto: Mas

Eittinger Metzgerei Wiest stellt Automaten auf

Grillfleisch rund um die Uhr

  • Markus Schwarzkugler
    vonMarkus Schwarzkugler
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Die Eittinger Metzgerei Wiest hat seit kurzem einen Grillautomaten. Fleisch und Co. gibt es dort nun rund um die Uhr, sieben Tage die Woche.

Eitting – Die Planung von Einkäufen kann schon mal stressig sein. Kauft man jetzt noch schnell frisches Grillfleisch, oder lässt man es? Nun ja, die Wetterprognosen für Sonntag sind nicht allzu gut. Also lässt man es lieber. Dumm nur, wenn’s am Sonntag doch schöner geworden ist als erwartet und man nun eben nichts hat, das man brutzeln kann.

Das ganze Wochenende zu verplanen, ist nicht jedermanns Sache, findet Manfred Wiest, Inhaber der Metzgerei Wiest in Eitting. Dort hat man sich deshalb etwas einfallen lassen, das es nicht allzu oft im Landkreis gibt: Zwei Automaten mit Metzgerwaren, an dem man sich rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, bedienen kann. Quasi das Ideale für kurzentschlossene Sonntagsgriller.

Seit Pfingstsamstag stehen die beiden Geräte draußen vor der Metzgerei an der Reisener Straße. „Ich finde, dass sie gut angenommen werden“, sagt Wiest.

Die Automaten sind zu einem großen Teil mit Grillfleisch und -würsteln gefüllt. „Oder mit Weißwürsten für die Frühschopper“, ergänzt Wiest. Auch Radlfahrer würden immer mal wieder anhalten, um sich schnell eine Apfelschorle oder ein Wasser zu holen. Denn auch Getränke sind im Angebot. Ebenso zu haben sind zum Beispiel Frischwurst, Eier, Essiggurken, Nudeln oder Senf.

Wer sich bedienen will, braucht Bargeld in der Tasche. Der Automat nimmt auch Scheine. Allerdings keine EC-Karte – wegen der hohen Bearbeitungskosten bei vergleichsweise geringem Einkaufswert, berichtet Wiest, der die Geräte bei einer österreichischen Firma gekauft hat.

Wegen der Corona-Pandemie hat die Metzgerei ihre Öffnungszeiten verkürzt. Sie hat derzeit montags bis donnerstags von 7 bis 13 Uhr, freitags von 6.30 bis 15 Uhr und samstags von 6.30 bis 12 Uhr auf. Auch dahingehend bieten die Automaten einen Vorteil, denn viele Menschen kämen eben erst spät aus der Arbeit heim und könnten so nun auch nach der Schließung der Metzgerei an Fleisch, Wurst und Co. kommen, so Wiests Gedanke.

Die Waren im Automaten kosten etwas mehr als direkt in der Metzgerei gekauft. Grund sind Wiest zufolge die Kosten für die (Vakuum-)Verpackung und die Kühlung.

Den ersten Grillautomaten im Landkreis gab es übrigens bei der Metzgerei Liebl in Taufkirchen. Sie hatte ihn – inspiriert von einer Metzgerei in Haag an der Amper – 2016 aufgestellt.

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