Beförderte Feuerwehrler: Kommandant Georg Kohlhuber, sein Vorgänger Gerhard Fischbach (v. l.), Bürgermeister Georg Wiester, zweiter Kommandant Werner Scharl und Vorsitzender Klaus Fuchs (v. r.) gratulierten (ab 3. v. l.) Wolfgang Schmid (Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann), Holger Maier (Hauptlöschmeister), Roland Früchtl (Hauptfeuerwehrmann), Josef Strasser (Oberfeuerwehrmann), Thomas Erber (Feuerwehrmann), Christoph Kohlhuber (Hauptfeuerwehrmann) und Nico Klinger (Feuerwehrmann). Foto: Oldach

Jahreshauptversammlung

Feuerwehr ist für Gemeinde Eitting unentbehrlich

Eitting – Die Bilanz der Feuerwehr Eitting beeindruckte in der Mitgliederversammlung Bürgermeister Georg Wiester. Die Wehr sei „für uns in der Gemeinde unentbehrlich“, erklärte er und sicherte weiterhin die volle Unterstützung der Kommune zu.

In den kommenden Jahren soll das 25 Jahre alte TLF 16/25 ausgetauscht werden. Heuer werden der Schulungsraum und der Vorraum im Gerätehaus geweißelt.

13 Atemschutzgeräteträger sind im Einsatz. Neu im Team sind Josef Strasser und Markus Berzl. Sie haben 2015 den Atemschutzgrundlehrgang absolviert. Sebastian Hintermaier, Vize-Vorsitzender der Wehr und Atemschutzwart, gratulierte den beiden. Insgesamt leisteten die Atemschutzgeräteträger 177,5 Stunden. Sie waren viermal im Einsatz und hatten zwölf Übungen. Durch die neue digitale Atemschutzüberwachung wird die Arbeit bei Einsätzen, Übungen und Ausbildungen jetzt auf die Sekunde genau dokumentiert.

„Wir haben 110 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren aus der Gemeinde angeschrieben“, berichtete Jugendwart Christoph Röslmair. Für interessierte Buben wird am Samstagnachmittag, 20. Februar, ein Informationstreffen im Feuerwehrhaus angeboten. Für Mädchen steigt die gleiche Veranstaltung am 5. März. Geplant ist zudem ein 24-Stunden-Tag gemeinsam mit Niederding und Notzing. Gesellig wird es für alle Mitglieder im Mai beim Vereinsausflug nach Istrien. Reiseleiter und Organisator ist Rudi Brand sen.

Elf Mitglieder der First-Responder-Truppe kümmern sich um medizinische Notfälle. „2015 war ein ruhiges Jahr“, sagte Elmar Bayer, Leiter First Responder. „Aber es hat sich doch gezeigt, dass hinter Meldebildern wie Landeplatzausleuchten doch ein Erstzugriff auf Patienten erfolgen kann. Und dort ist es dann wichtig, zielführende Rettungsmaßnahmen durchzuführen, um den Patienten zu retten“, meinte er.

Gut ausgestattet sind die First Responder mit Material. Dabei verfügen sie auch über Ausrüstung für schwerste Verletzungen, beispielsweise beim Verlust von Gliedmaßen. In fünf Übungen mit insgesamt 40 Stunden haben die Ersthelfer ihre Kenntnisse aufgefrischt und erweitert. Bayer plant ein Kindernotfallseminar im April und eventuell einen Erste-Hilfe-Kurs. do

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