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Mit viel Tamtam wurde das neue Einsatzfahrzeug der Eittinger Feuerwehr im Juni gefeiert.

TLF 16/25 darf vorerst behalten werden

Das Puffer-Fahrzeug der Eittinger Feuerwehr

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Alt, aber nicht zum Ausmustern: Die Eittinger Feuerwehr will das bisherige TLF 16/25 weiter nutzen, auch wenn der neue Gerätewagen Logistik II mittlerweile der ganze Stolz der Wehr ist. Das Tanklöschfahrzeug soll als Zugfahrzeug für den Verkehrssicherungsanhänger verwendet werden. Muss das aber wirklich sein? Das war in den vergangenen Monaten umstritten.

Eitting – Das hängt davon ab, ob es in der Feuerwehrbedarfsplanung aufgeführt wird, hatte Bürgermeister Georg Wiester in der Jahreshauptversammlung der Wehr Anfang des Jahres erklärt. Anschließend werde der Gemeinderat entscheiden. Das Gremium hat nun eine Kompromisslösung verabschiedet. Übergangsweise darf die Eittinger Wehr ihr TLF 16/25 behalten. Nach einem Jahr wird überprüft, wie oft welche Fahrzeuge eingesetzt wurden. Damit soll festgestellt werden, ob das Auto wirklich noch gebraucht wird.

Das 29 Jahre alte Gefährt soll nun den Sicherungsanhänger zur Autobahn ziehen und dort als Sicherungsfahrzeug angekoppelt bleiben. Das wäre für die Sicherheit der Aktiven wichtig. Mit den beiden Feuerwehrfahrzeugen HLF 20 und GW-L2 kann dann direkt an der Unfallstelle gearbeitet werden. Deshalb haben sich Kommandant Georg Kohlhuber und sein Stellvertreter Werner Scharl für diese Lösung eingesetzt.

Wiester erklärte, dass bei einem Einsatz auf der Autobahn gewährleistet sein muss, dass alle drei Einsatzfahrzeuge ausrücken. Der Mannschaftswagen könnte nachalarmiert werden, wenn nicht gleich genügend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Das könne bei Tageseinsätzen durchaus vorkommen. „Es macht wenig Sinn, wenn ein Fahrzeug da wäre und die entsprechenden Leute dazu nicht. Aber sie sind ja da, oder?“, fragte Vize-Rathauschef Reinhard Huber. Das bejahte Kommandant Kohlhuber.

Auf der Wunschliste standen noch sechs neue Reifen für das alte Gefährt, die etwa 1800 Euro kosten würden, sowie drei Handfunkgeräte für insgesamt rund 1500 Euro. Letztere werden angeschafft, die Reifen aber nicht. „Augenscheinlich sind die alten Reifen noch gut“, meinte Wiester. Einstimmig beschlossen die Räte die einjährige Kulanzregelung.  

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