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Dichte Rauchwolken stiegen aus dem brennenden Müllhaufen auf dem Gelände der Firma Umwelt Wurzer auf. Als Ursache wird Selbstentzündung vermutet.

Aber kein Sachschaden bei Firma Wurzer – Zwei verqualmte Wohnhäuser

Großbrand auf Mülldeponie

  • Hans Moritz
    VonHans Moritz
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 Drei Brände haben übers Wochenende zahlreiche Feuerwehren im Landkreis auf Trab gehalten.

Eiiting/Berglern/Finsing - Am Samstagmorgen hatte sich auf dem Gelände von Umwelt Wurzer in Eitting Müll selbst entzündet. Weil zunächst von einer brennenden Lagerhalle die Rede war, löste die Leitstelle Großalarm aus. Es stellte sich aber heraus, dass die Abfälle im Freien brannten und für eine starke Rauchentwicklung sorgten. Die Löscharbeiten zogen sich über Stunden hin, da der Müll mit Ladern auseinander gezogen werden musste, um auch an die letzten Glutnester heranzukommen. Laut Polizei entstand kein Sachschaden, es wurde niemand verletzt.

Bereits am Freitagabend gegen 20.45 Uhr war aus Berglern ein Notruf eingegangen, nachdem im Keller eines Wohnhauses der Brandmelder ausgelöst hatte. Ein Wäschetrockner war wegen eines technischen Defekts in Flammen aufgegangen. Laut Polizei gelang es dem 41 Jahre alten Familienvater, den Brand mit einem Feuerlöscher zu ersticken. Die Feuerwehr entrauchte das Haus, sodass die Bewohner dort bleiben konnten. Der Schaden beträgt rund 500 Euro.

Am Samstagabend gegen 19.15 Uhr verqualmte der nicht abziehende Rauch eines Kachelofens ein komplettes Mehrfamilienhaus in der Gemeinde Finsing. Mehrere Atemschutztrupps durchsuchten das Gebäude, berichten die Feuerwehren. Im Keller hielten sich noch drei Personen auf, die unverletzt ins Freie gebracht wurden. Mit der Drehleiter wurde der Schornstein erkundet und die Wohnungen belüftet. Im Einsatz waren die Feuerwehren Eicherloh, Poing und Finsing. ham

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