Bischofsstab, Mittlere Isar und Eberkopf: Das Gemeindewappen grüßt Einwohner und Gäste am Ortseingang. Der richtige Farbton ist gold und nicht gelb, weiß Altbürgermeister Georg Wiester.
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Bischofsstab, Mittlere Isar und Eberkopf: Das Gemeindewappen grüßt Einwohner und Gäste am Ortseingang. Der richtige Farbton ist gold und nicht gelb, weiß Altbürgermeister Georg Wiester.

Serie Gemeindewappen

Isarwasser fließt durch den Ort und das Wappen

  • VonDaniela Oldach
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Eittings Gemeindewappen ist eine Hommage an das Hochstift Freising und ein Reisener Adelsgeschlecht.

Eitting – Ein eigenes Wappen hat die Gemeinde Eitting seit dem 13. März 1967. An diesem Montag stimmte das Bayerische Staatsministerium des Inneren der Annahme des Eittinger Gemeindewappens zu. Feierlich wurde die Urkunde verliehen. Das Wappen besteht aus drei Symbolen: einem Bischofsstab, einer geschlängelten Linie und einem Eberkopf.

Da die Eittinger Ortsgeschichte durch die Hofmark geprägt ist, ist der Bischofsstab eine Hommage an das Hochstift und das Domkapitel Freising. Die schlängelnde Linie symbolisiert die Mittlere Isar, die durch den Ort fließt. Und der Eberkopf geht auf das Wirken der adeligen Familie von Eberspeck aus Reisen zurück.

Präsent ist das Wappen in der ganzen Kommune – man muss nur ein wenig genauer hinschauen. Vor allem an den Ortseingängen ist es zu sehen auf Holztafeln – mit einem „Grüß Gott“ werden die Einwohner und Gäste begrüßt.

„Der Farbton ist jedoch nicht gelb, auch wenn er oft so wirkt, sondern gold“, weiß Altbürgermeister Georg Wiester. Um den passenden Blumenschmuck samt Pflege an den Holztrögen kümmert sich der Obst- und Gartenbauverein Eitting.

Der Mittlere Isarkanal schlängelt sich durch die Hofmark und durch das Wappen, in letzterem jedoch in schwarzer Farbe. Die Energie wird im Kraftwerk Eitting genutzt. Eine Grabtafel in der Reisener Kirche erinnert an den Ritter Hans Eberspeck. Sie ist in der rechten Wand des Langhauses befestigt. Eberspeck starb um 1400. Laut der Chronik „Eitting – Die Geschichte einer Landgemeinde“, die der langjährige Erdinger Stadtrat Hans Niedermayer verfasst hat, ist aber über Hans Eberspeck nichts bekannt. Es wird vermutet, dass er einen Adelssitz, vermutlich eine kleine Burg, in Reisen besaß.

Daniela Oldach

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