+
Die alte und neue Führungsriege (v. l.): Kathrin Neumaier, Martin Strobl, Lotte Färber, Ulf und Andrea Hartung vom Verein „Helfende Hände“, Conny und Oskar Auer, Anita Zens-Graßl, Angelika Hiesgen, Gerhard Niklaus, Annette Niklaus sowie Oberdings 2. Bürgermeister Anton Nußrainer und Eittings Gemeindechef Georg Wiester. 

Nachbarschaftshilfe Oberding-Eitting 

Fast 1500 Stunden im Einsatz

Auf ein ereignisreiches Jahr blickt die Nachbarschaftshilfe Oberding-Eitting zurück. Vorsitzende Angelika Hiesgen berichtete in der Jahreshauptversammlung, dass die Helfer 432 Einsätze absolviert hatten. Zudem standen Neuwahlen auf dem Programm.

Oberding/Eitting – 24 Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung der Nachbarschafthilfe Oberding/Eitting ins Bürgerhaus Oberding. 163 Mitglieder sind aktuell im Verein, 30 Helfer stehen zur Verfügung, berichtete Vorsitzende Angelika Hiesgen. Sie ging auf die Kleinkinderbetreuung im Spatzennest und bei den Mooszwergerln ein. Im Spatzennest wurden an 136 Tagen 674 Einsatzstunden von den beiden Betreuerinnen erbracht. Bei den Kleinkindern der Mooszwergerl waren die Helferinnen an 60 Gruppentagen 525 Stunden im Einsatz.

Die Sprachförderung der ausländischen Kinder an der Volksschule Oberding habe einen hohen Stellenwert. Es wurden in 120 Einsätzen mit 276 Stunden 13 Schüler in drei Grundschul- und einer Mittelschulgruppe unterrichtet. Die Schüler machen laut der Vorsitzenden gute Fortschritte, sodass ab diesem Schuljahr auf vier Kinder reduziert werden konnte. Die übrigen Schüler können am normalen Unterricht teilnehmen.

Für den Helferkreis Asyl „Helfende Hände“ hat die Nachbarschaftshilfe neben der Buchhaltung auch die Versicherung für die Fahrten übernommen. Die Nachbarschaftshilfe lud die Bewohner des Seniorenzentrums zu einem Kaffeenachmittag ein, um die Bedürfnisse der Heimbewohner besser kennenzulernen. Sie wünschen sich eine Einzelbetreuung und einen Besuchsdienst; hierfür werden weitere Helfer gebraucht. Ferner stehen auf der Wunschliste Kaffeekränzchen, Ausflüge zum Flughafen und durch das Gemeindegebiet. Das Hochbeet wurde schon mit der Unterstützung des Verschönerungsvereins Notzing realisiert.

Martin Strobl von der Einsatzleitung berichtete, dass die Helfer 432 Einsätze mit 1456 Stunden durchgeführt haben. Es entfallen auf die Familien- und Haushaltshilfe 73 Einsätze mit 130 Stunden, auf Fahrdienst 49 Einsätze mit 113 Stunden und 1700 Kilometer Fahrtleistung. Auf die Gartenarbeit entfielen sechs Stunden, auf die Seniorenbetreuung fünf Stunden und auf die Kinderbetreuung 926 Stunden sowie 276 Stunden für die Sprachförderung.

Die Vereinskasse wurde von den Kassenprüfern Andreas Danzer und Anita Zens-Graßl ohne Beanstandungen geprüft. Die Versammlung erteilte einstimmig die Entlastung des Vorstandes. Neben den neu gewählten Vorstandsmitgliedern (siehe Kasten oben rechts) gehören die Bürgermeister Bernhard Mücke (Oberding) und Georg Wiester (Eitting), Pfarrer Philipp Kielbassa vom Pfarrverband Erdinger Moos sowie Barbara Gaab, Kreisgeschäftsführerin der Caritas Erding, dem Vorstand als geborene Mitglieder an.

Ausgeschieden sind nach zehnjähriger Amtszeit in der Einsatzleitung Conny und Oskar Auer. Nach vierjähriger Tätigkeit als 2. Vorsitzende ist Kathrin Neumaier zurückgetreten.

Andrea Hartung vom Verein „Helfende Hände“ gab einen Überblick über die Situation im so genannten Weltdorf, den Flüchtlingscontainern nahe der FTO. Derzeit leben dort 99 Personen, darunter drei Familien. Die Unterkunft steht unter der Aufsicht der Regierung von Oberbayern und wird von einem Hausmeister, einem Verwalter und einer Dame vom BRK betreut.

Manuela Ziegler von der Pflegedienstleitung der Caritas-Sozialstation informierte abschließend über das neue Pflegegesetz. Mit der Änderung der Pflegeversicherung würden nun geistige Erkrankungen mehr in den Vordergrund gestellt. Psychische und physische Faktoren der Pflegebedürftigkeit werden gleichgesetzt. Die bisherigen Pflegestufen 0 bis 3 wurden durch die Pflegegrade 1 bis 5 ersetzt. Um den Grad der Selbstständigkeit einer Person zu messen, werden Aktivitäten in sechs pflegerelevanten Bereichen untersucht. Es wird nicht mehr die Zeit gemessen, die zur Pflege benötigt ist, sondern es werden Punkte vergeben, die darstellen, inwieweit die Selbstständigkeit einer Person eingeschränkt ist.  red

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der Kreißsaal öffnet im November
Neun Beleghebammen werden ab November im Klinikum Erding arbeiten. Der genaue Starttermin in der seit Juli geschlossenen Geburtsstation hängt aber noch von Bauarbeiten …
Der Kreißsaal öffnet im November
Hier finden Sie am Sonntag alle Ergebnisse des Wahlkreises Erding-Ebersberg
Welche Kandidaten ziehen für den Wahlkreis Erding-Ebersberg in den Bundestag ein? Hier finden Sie am Sonntag alle Ergebnisse der einzelnen Gemeinden für die …
Hier finden Sie am Sonntag alle Ergebnisse des Wahlkreises Erding-Ebersberg
Heuschneider-Schiff in stürmischer See
Die Gefahr ist digital. Immer mehr Menschen erledigen ihre Einkäufe online vom heimischen Sofa aus. Die Folge ist ein gnadenloser Preiskampf. Der ungleiche Wettbewerb …
Heuschneider-Schiff in stürmischer See
Eltern wünschen sich weniger Schließtage
Im Großen und Ganzen sind die Eltern mit der Kinderbetreuung im Kindergarten zufrieden. Das ergab jetzt eine Bedarfsumfrage.
Eltern wünschen sich weniger Schließtage

Kommentare