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Noch ist es eine Baustelle , doch im Dezember soll der Lager-Erweiterungsbau fertig sein. Auf einer Fläche von 4700 Quadratmetern können auch mehr regionale Artikel gelagert werden. 

Rewe-Erweiterung in Eitting 

Lager und Förderanlage für 20 Millionen

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Bei Rewe in Eitting sind erneut die Bagger im Einsatz. Derzeit wird auf einer Fläche von 4700 Quadratmetern ein Anbau für eine Sortimentserweiterung errichtet. Im neuen Jahr kommt noch eine Förderanlage dazu. Insgesamt investiert der Konzern dafür 20 Millionen Euro.

Eitting– Von der Kreisstraße aus ist das neue Bauvorhaben von Rewe in Eitting kaum zu sehen. Denn der Anbau zur Erweiterung des Frischelagers liegt etwas versteckt auf dem Rewe-Areal. 4700 Quadratmeter sind es, auf denen nun neue Lagerflächen entstehen. Ziel ist es, den Kunden ein noch größeres Sortiment anbieten zu können. Das betrifft überwiegend Obst sowie Frischeartikel – unter anderem auch Gurken aus der Zollner Gemüsegärtnerei in Eitting. Denn auch mehr regionale Artikel sollen den Weg ins Sortiment finden. Die durchschnittliche Lagerverweildauer für Obst und Gemüse liegt in Eitting bei einem halben Tag.

Der Erweiterungsbau kann je nach Bedarf auf zwischen vier und 18 Grad Celsius temperiert werden. Alle Warengruppen werden dort ebenerdig platziert. Hinzu kommt noch eine Empore für Rollcontainer. „Es ist die letzte Fläche, die noch zur Verfügung steht. Mehr können wir nicht mehr anbauen“, sagt Antje Falk, Assistenz der Logistikleitung von Rewe in Eitting, beim Vor-Ort-Termin. Mehr Kapazität werde in naher Zukunft auch nicht benötigt. Und wenn doch, bliebe noch das Areal auf der anderen Straßenseite, auf dem sich das im vergangenen Jahr eröffnete Rewe-Kopflager befindet.

Baubeginn war im Mai, im Dezember soll der Erweiterungsbau in Betrieb gehen. Die Planung hat der Rewe-Generalplaner Punkteins aus Hamburg übernommen, als Baufirma fungiert das Unternehmen Markgraf aus Marktredwitz. Insgesamt sind zwölf Gewerke mit 45 Handwerkern am Bau beteiligt.

Der tägliche Betrieb geht trotz der Bauarbeiten normal weiter. „Das ist schon eine Herausforderung“, gibt Rewe-Betriebsleiter Christoph Kirsch zu. Er kommt gerade von der Baubesprechung. „Unser Sortiment umfasst bis zu 10 000 Lebensmittel. Die Entscheidung für den Neubau basiert auf einer strategischen Planung. Wir beliefern rund 500 Märkte. 30 kommen hinzu, das ist unser Plan“, so Kirsch.

Waren aus Eitting landen in den Märkten von Rewe und Nahkauf sowie bei Großhändlern wie Karstadt oder auch den integrierten Rewe-Shops in Aral-Tankstellen. 400 eigene Mitarbeiter sowie weitere Fremdkräfte am Standort Eitting kümmern sich darum. Lageristen, Kommissionierer und Sachbearbeiter werden jedoch stets gesucht. Der neue Bau wird in die Hallenteile Wareneingang, Kommissionierung und Warenausgang eingeteilt. Neue Wareneingangs- und -ausgangstore gibt es nicht, es sind reine Lagerflächen. Verbaut werden dafür 790 Tonnen Stahl und 3800 Kubikmeter Beton.

Voraussichtlich im Januar geht es mit dem Bau einer automatisierten Förderanlage für Rollcontainer und Thermoboxen los – die größte, die bei Rewe im Einsatz sein wird.

Von Daniela Oldach

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