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Das Naschen kam dabei nicht zu kurz: Süße Köstlichkeiten zauberte Erika Kania (stehend, l.) gemeinsam mit 32 begeisterten Ferienprogramm-Kindern im Reisener Dorfstadel. 

Spaß für Schleckermäuler

Schokoladige Stunden im Stadel

Süßigkeiten selber machen - ein Kindertraum wurde für  die jungen Teilnehmer  einer Ferienaktion im Reisener Stadel wahr. Schon während des Schokoladengießens wurde viel genascht.

Reisen – Herrlich schokoladig duftet es im Reisener Stadel. Staunend schauen 32 Mädchen und Buben zu, wie Erika Kania Schokoladenflocken in eine Schüssel rührt. In dem Gefäß schmelzen die Flocken zu einer herrlich süßen Masse zusammen. „Kakao, Zucker und Fett müssen sich miteinander verbinden“, erklärt Kania den Kindern. Das Wasser läuft ihnen schon im Mund zusammen.

Das Schokoladengießen war der Renner im Eittinger Ferienprogramm. „Jedes Kind ab sechs Jahren, das sich dafür interessiert, darf mitmachen“, hatte Kania zu den Organisatorinnen des Ferienspaßes gesagt. „In meinem Laden hätten wir das so nicht geschafft“, meinte Kania lachend, die seit fünfeinhalb Jahren die Schokoladenwerkstatt an der Langen Zeile in Erding betreibt. Dort gibt sie auch Kurse für kleinere Gruppen. Für die Reisenerin war es im Stadel ein Heimspiel.

Unermüdlich rührt sie die süße braune Masse, die dann in Spritzbeutel gefüllt wird. Die kleinen Nachwuchskonditoren spritzen die Leckerei anschließend in Förmchen und zaubern so Herzen, Schokoladenlollis oder Drops. Dann verzieren sie sie mit Smarties – wenn es noch etwas zum Verzieren gibt, denn die jungen Schokobäcker naschen reichlich.

Welches Kind liebt nicht Schokolade? „Nur die Kinder, die von zu Hause aus keine Schokolade essen dürfen, sie also noch nie probiert haben“, erzählte die Fachfrau aus Erfahrung. Auch sie selbst werde bei der süßen Köstlichkeit schwach. „Allerdings mag ich lieber die dunkle Schokolade. Kinder mögen vor allem Vollmilch, aber auch weiße Schokolade.“

„Wie lange dauert es denn noch?“, will Maxi wissen. Während Kania rührt, wartet er ungeduldig mit seinem noch leeren Spritzbeutel. „Junger Mann, ich schwitze schon vor lauter Rühren. Gleich ist es soweit“, sagt die Schokoladenexpertin.

„Im Laden sind wir jetzt schon voll im Weihnachtsfieber“, erzählte die Reisenerin. Handgefertigte Nikoläuse hätten schon Hochsaison. Das war für Maxi noch weit weg. „Ich liebe Erdbeeren“, verriet er, während seine flotte Lederhose ein paar Schokoladenspritzer abbekam.

Zehn Kilogramm Vollmilchschokolade verarbeiteten Kania und die Kinder in drei süßen Stunden zu Köstlichkeiten, die sie mit nach Hause nehmen durften. In der Erdinger Schokoladenwerkstatt sind es jährlich zwischen 4,5 und fünf Tonnen verarbeitete Schokolade.

Daniela Oldach

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