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Mit Lüftungsgeräten bliesen die Aktiven den Rauch aus der Halle. Währenddessen waren Atemschutzträger schon drin.

Gemeinschaftsübung

Feuerwehrübung: Retter simulieren Vermisstensuche 

Reisen – Dramatisches Einsatzszenario am Montag bei Reisen: Mehrere Menschen sollen sich in einem brennenden landwirtschaftlichen Gebäude befinden. Nur wenige Retter wussten: Alles nur Übung. 

Die Feuerwehren Niederding, Oberding, Eitting, Gaden und Eittingermoos wurden via Sirene und Funk herbeigerufen. Dass es sich um einen Übungsalarm handelte, wussten nur wenige Führungskräfte.

Weil sich das Anwesen weit außerhalb der Ortschaft befindet, war die Wasserversorgung schwierig. Ein Hydrant in der Nähe der Halle war nicht ausreichend. Vier Trupps rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus. Zwei Kräfte drangen vorsichtig in die verrauchte Halle ein, um nach Vermissten zu suchen und zu löschen. Die Halle war voll mit Holz, Stroh und landwirtschaftlichen Geräten. Das erschwerte die Absuche zusätzlich.

Derweil kümmerten sich anderen Kräfte um die Löschwasserversorgung. Die Feuerwehr Oberding baute eine mehrere hundert Meter lange Schlauchstrecken von einem weit entfernten Hydranten und einem offenen Gewässer auf. Lüftungsgeräte bliesen Rauch aus der Halle. Nach und nach wurden die Vermissten (Puppen) gefunden und herausgebracht.

Nach etwa einer halben Stunde gaben Nierderdings Kommandant Manfred Kübelsbeck und sein Eittinger Kollege Georg Kohlhuber den Befehl „Übungsende“. Noch während der Aufräumarbeiten wurde die Oberdinger Wehr zu einem echten Einsatz alarmiert. Die Aktiven mussten eine längere Ölspur zwischen Oberding und Hallbergmoos bereinigen und mussten daher auf die von Landwirt Alfred Straßer spendierte Brotzeit verzichten. Er hatte seine Halle zur Verfügung gestellt. Auch Eittings Bürgermeister Georg Wiester war zugegen. Die Führungkräfte waren mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Ähnliche Übungen soll es künftig mindestens einmal im Jahr geben.  sin

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