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Die treuen Feuerwehrler (v. l.) Willibald Schmidt, Reimund Maier, Martin Schmidt, Clemens Peis und Josef Schmidt ehrten Rupert Stimmelmayer und Bürgermeister Georg Wiester.

Freiwillige Feuerwehr Eittingermoos

Viel Lob, aber auch ein paar kritische Stimmen

Eittingermoos – „Unsere Mannschaft ist gut aufgestellt“: So präsentierte Bürgermeister Georg Wiester die Freiwillige Feuerwehr Eittingermoos in deren Generalversammlung in der Sportgaststätte. Zudem zeichnete er wieder einige langjährige Feuerwehrleute aus.

Der Gemeindechef gab bekannt, dass der Nebenraum im Feuerwehrhaus demnächst fertiggestellt werde, die Heizung dort funktioniere bereits. Mit Freude stellte Wiester fest, dass drei junge Männer der Jugendfeuerwehr Eittingermoos bei der Ortswehr in Eitting mit zu den Übungen kommen. Der Digitalfunk habe nun endlich auch hier Einzug gehalten – „eine wichtige technische Verbesserung“.

Kommandant Josef Schmidt sagte, dass 2015 „ein normales Jahr“ gewesen sei. Zu elf Einsätzen wurde die Feuerwehr gerufen, zwölf Übungen und vier Funkübungen standen außerdem auf dem Programm. „Nur das Leistungsabzeichen konnten wir nicht ablegen. Termingründe ließen leider keine Prüfung zu“, so Schmidt. Zudem bedauerte der Kommandant, dass wegen fehlender ärztlicher Zeugnisse noch kein Atemschutz-Träger bestimmt werden konnte. 25 Aktive leisten derzeit ihren Dienst, unterstützt von 42 passiven Mitgliedern.

Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Rupert Stimmelmayer, in Bezug auf das Dorffest: „Wir haben zusammen mit den Schützen und Fußballern ein schönes Fest ausgerichtet. Es ist gut gelaufen, und wir haben nicht gestritten.“

Für langjährige Mitgliedschaft ehrten Stimmelmayer und Wiester folgende Aktive: Kommandant Schmidt für 40 Jahre (davon 25 Jahre in leitender Position), Reimund Maier, Clemens Peis und Martin Schmidt (25 Jahre). Genauso lang ist der zweite Vorsitzende, Willibald Schmidt, dabei. Martin Kratzer und Jürgen Borst (je 20 Jahre) sowie Josef Marciniak (10 Jahre) waren bei der Ehrung nicht anwesend.

Die übrigen Programmpunkte waren schnell erledigt: Schriftführer Reimund Maier blickte auf die wichtigsten Termine des vergangenen Jahres zurück, Kassier Johann Vohburger erläuterte die Finanzen des Vereins. Alois Aigner und Georg Keckeis bestätigten ihm eine vorbildliche Kassenführung. So konnte die Vorstandsriege entlastet werden. Zumindest bis auf eine Ausnahme. Ein Mitglied stimmte dagegen, weil es nicht zufrieden sei mit der Jugendarbeit von Stephan Maier.  fez

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