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Wildunfall (Beispielbild)

Verletztes Reh

Wildunfall erst nach zehn Stunden gemeldet

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Die Leiden eines angefahrenen Rehs waren einem 33-Jährigen egal. Er meldete den Wildunfall erst zehn Stunden später.

Eitting - Mit zehn Stunden Verspätung hat ein 33-jähriger Mercedes-Fahrer am Montag einen Wildunfall gemeldet. Bereits am Morgen sei ihm auf der Kreisstraße ED 19 bei Eitting ein Reh ins Fahrzeug gelaufen. Das Reh sei anschließend weiter gelaufen, teilte er der Polizeiinspektion Erding erst gegen 17 Uhr mit. 

Wegen eines Schadens an seinem Mercedes brauchte der Landshuter Kfz-Mechaniker aber eine Wildunfallbescheinigung. Als Grund für die verspätete Mitteilung nannte der Mann Zeitdruck. Die Inspektion konnte daher erst am Abend den zuständigen Jagdpächter verständigen. Zur Aufnahme des Wildunfalls sollte der 33-Jährige dann bei der Polizei in Landshut vorfahren. Dort musste er für die Wildunfallbescheinigung eine Gebühr von acht Euro zahlen.  Zudem erhält er eine Anzeige wegen der verspäteten Anzeige des Wildunfalls. 

Die Polizeiinspektion Erding weist darauf hin, dass Wildunfälle unverzüglich dem Jagdrevierinhaber oder der Polizei mitzuteilen sind. So kann ein verletztes Tier notfalls schnell von seinen Leiden erlöst werden.

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