Nur mit der Hand kann an der Gfällach gemäht werden. MZV

Hauptversammlung – Helfer für Mähen an der Gfällach gesucht

Bund Naturschutz freut sich über viele Mitglieder

Corona hat auch die Arbeit der Kreisgruppe Erding im Bund Naturschutz beeinträchtigt. Immerhin: „Alles, was man in kleinen Gruppen machen konnte, haben wir auch gemacht“, versicherte Kreisvorsitzende Gabriele Betzmeir in der per Videokonferenz abgehaltenen Jahreshauptversammlung.

Erding – Sie bilanzierte 18 Veranstaltungen mit insgesamt rund 300 Gästen in den vergangenen zwei Jahren.

Die nächste Veranstaltung steht schon an: Am 26. Juni trifft man sich mit dem Fahrrad am Bahnhof zu einer Radtour zu verschiedenen Biotopflächen wie etwa die neu angelegte bei Notzing auf 6500 Quadratmetern, die sich nach dem Bericht von Sascha Alexander gut entwickelt hat.

Er kümmert sich auch um die Gelbbauchunke, für die jetzte ein eigenes Programm abgeschlossen wurde, was aber nicht heißt, dass die Bemühungen um das Tierchen zu Ende sind.

Sabine Lanzner berichtete aus der Geschäftsstelle und hatte die aktuellen Zahlen: 3017 Mitglieder seien es aktuell, was dazu führen könnte, dass der Verband in Erding bald mit drei Delegierten auf der nächsthöheren Ebene vertreten ist.

Das Totholz-Biotop sei aufgewertet worden, die Ortsgruppe Dorfen hat Rita Rott zufolge vor allem mit Kindern die Gewässeruntersuchungen fortgesetzt. Wolfram Hornsberg berichtete über das Naturschutzgebiet „Gfällach“, das viel Arbeit mache. „Wir werden von Neophyten gepeinigt“ meinte er und schloss einen dringenden Appell an: Für die dringenden Mäharbeiten – 120 Kubikmeter Grüngut fallen immer an – würden dringend kräftige Helfer benötigt. Das Naturschutzgebiet mit seiner etwas ungünstigen Form wird noch Thema, wie Manfred Drobny ergänzte. Hier werde man in der Zukunft mehr Geld in die Hand nehmen, auch um den Wasserstand halten zu können.

Auch die Nordumfahrung beschäftigte den BN intensiv (Bericht folgt).   klk

Auch interessant

Kommentare