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Im Schnitt zwei Wochen hütete jeder Erdinger voriges Jahr krankheitsbedingt das Bett.

Studie der Techniker Krankenkasse 

Landkreisbürger sind im Schnitt 13,7 Tage krankgeschrieben

Erding – Fast zwei Wochen krank geschrieben waren die Bürger des Landkreises Erding im vorigen Jahr. Im Schnitt fehlte jeder Arbeitnehmer und Arbeitslosengeld-I-Bezieher 13,7 Tage. Dies geht aus einer Studie hervor, die die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch veröffentlicht hat.

Mit 13,7 Fehltagen liegt Erding über dem bayerischen Mittelwert von 13,4 Tagen. In Oberbayern ist es der drittschlechteste Wert nach Berchtesgadener Land und Altötting (je 14,5 Tage). Im gesamten Münchner Umland mussten die Menschen nicht so lange zu Hause bleiben: Freising (12,7 Tage), Ebersberg (11,0 Tage), Mühldorf (13,4 Tage), München Land (10,7 Tage) und München Stadt (10,4 Tage).

Nach Berechnungen der TK hat der Krankenstand insgesamt zugenommen – von 2014 auf 2015 um gut fünf Prozent. Das hat saisonale und strukturelle Ursachen. Generell bemerken die Krankenkassen, dass eine Generation im Arbeitsleben steht, in der Männer und Frauen nahezu gleich erwerbstätig sind. Wer Kinder hat, muss Familie und Beruf in Einklang bringen. Hinzu kommt: Immer mehr Erwachsene müssen sich um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmern. Die Rede ist von der Sandwich-Generation.

Zudem verweist die TK auf „die ausgeprägte Grippe- und Erkältungswelle zu Beginn des Jahres 2015“. Die Zahl der Fehlzeiten wegen Atemwegserkrankungen stieg 2015 um knapp ein Viertel.

Die gute Nachricht: Die Bayern sind gesünder als der Bundesdurchschnitt. Je Erwerbsperson wurden deutschlandweit 15,4 Fehltage gezählt. ham " MM-Bayern

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