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Das Vorstandsquartett der Erdinger Grünen (v. l.): Beisitzer Dietmar Enderlein, Schriftführerin Doris Kraeker, Beisitzer Andreas Müller und Sprecherin Elisabeth Enderlein.

Neuwahlen im Ortsverband 

17-Jährige ist Grünen-Sprecherin

Erding – Die Grünen in der Stadt Erding haben in ihrer Mitgliederversammlung einen Generationswechsel vollzogen. Da sich Hartmut Witting berufsbedingt von seinem Posten als Sprecher zurückzog, wurde die 17-jährige Elisabeth Enderlein einstimmig zur neuen Sprecherin gewählt.

Seit 2015 lebt die gebürtige Münchnerin in der Herzogstadt, ist hier auch in der Freiwilligen Feuerwehr und der DLRG aktiv. Enderlein liegt eine ökologische Landwirtschaft, die eine artgerechtere Haltung von Tieren und ein Verbot von Glyphosat beinhaltet, ebenso am Herzen wie eine Innenstadt, die den Fußgängern mehr Freiraum zuerkennt.

Vor der Wahl blickte Witting auf die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre zurück. Monatliche Stammtische und Führungen zu Erdinger Sehenswürdigkeiten wie im neu gestalteten Museum waren wiederkehrende Termine. Die Erdinger Grünen engagierten sich auch gegen das Freihandelsabkommen TTIP und unterstützten ihre Parteikollegen im Landkreis bei Veranstaltungen.

Bei den Neuwahlen wurde Doris Kraeker als Schriftführerin für weitere zwei Jahre gewählt. Andreas Müller bleibt Beisitzer. Neuer Beisitzer ist Dietmar Enderlein, Elisabeths Vater.

Sobald die neue Stadtvorsitzende ihre Abschlussprüfungen zur Mittleren Reife absolviert hat, um danach die FOS besuchen zu können, will sie die Themen angehen. „Ich weiß gar nicht, was ich zuerst anpacken soll“, sagt sie und hat schon konkrete Pläne: „Im Herbst holen wir für eine Veranstaltung einen Experten zum Thema Grundwasser und Landwirtschaft aus Landshut, da geht es dann um den Gülle-Tourismus, um Glyphosat und Atrazin, aber auch um die schon sichtbaren Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft. Passt auch zu den Überschwemmungen grade.“ Los geht’s mit Details zur Trinkwasseranalyse der Stadtwerke. Auch eine Verdichtung des Busnetzes und weitere Alternativen zum Auto müssen Enderleins Ansicht nach angegangen werden.  red

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