Eishockey - Bayernliga

2:7 – Gladiators kommen arg unter die Räder

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Peißenberg/Erding – Schöne Bescherung für die Erding Gladiators am 2. Weihnachtsfeiertag. Beim TSV Peißenberg sind die Vogl-Schützlinge mit 2:7 Toren (0:2, 2:4, 0:1) böse unter die Räder gekommen – und das auch in dieser Höhe verdient.

Peißenberg/Erding– Schöne Bescherung für die Erding Gladiators am 2. Weihnachtsfeiertag. Beim TSV Peißenberg sind die Vogl-Schützlinge mit 2:7 Toren (0:2, 2:4, 0:1) böse unter die Räder gekommen – und das auch in dieser Höhe verdient.

Erdings Trainer Thomas Vogl musste nur auf Timo Borrmann verzichten. Der Stürmer hatte am Freitag einen Schuss seitlich aufs Knie bekommen und musste verletzt passen. Der Gladiators-Coach probierte nach dem sicheren Erreichen der Zwischenrunde etwas aus, schickte Andreas Gerlspeck zwischen die Pfosten und stellte die Verteidiger-Pärchen neu zusammen. Außerdem ließ er mit vier Sturmreihen spielen.

Aber es lief von Anfang an nicht rund im Gladiators-Spiel. Wohl auch dadurch bedingt, dass die Peißenberger ihr bekannt aggressives Forechecking auspackten, mit dem Erding nicht zurecht kam. So waren noch keine drei Minuten gespielt, da führten die Gastgeber auch schon 1:0 durch Matthias Müller. Und in der 13. Minute erhöhte Routinier Manfred Eichberger auf 2:0. Von Erdinger Seite kam nur wenig. Peißenbergs Torwart Felix Barth brauchte nur zweimal richtig zupacken, gegen David Michel (12.) sowie Christian Poetzel (16.), und hatte außerdem Glück, dass Daniel Krzizok knapp daneben schoss (14.).

Im zweiten Drittel sollte es dann richtig dick für die Gladiators kommen. Zunächst musste Torwart Gerlspeck verletzt vom Eis, für ihn kam Louis Albrecht. Keine Minute später erhielt Manuel Singer nach einem üblen Check gegen David Michel eine Spieldauerstrafe, doch in der fünfminütigen Erdinger Überzahl kam Peißenberg zu zwei Toren durch Eichberger (26., 30.). In der 36. Minute fiel dann endlich das erste Tor für die Gladiators durch Michel, doch nach einem Doppelschlag von Valentin Hörndl und Max Malatzki stand es zwei Minuten später 6:1 für die Gastgeber. Simon Pfeiffer gelang kurz vor Drittelende noch das 2:6.

Im Schlussdrittel plätscherte die Partie ziemlich dahin, denn sie war natürlich längst entschieden. Die einen (Peißenberg) wolten nicht mehr, die anderen (Erding) konnten nicht mehr. So beschränkten sich die Gastgeber darauf, die sichere Führung zu verwalten, und so blieben Torszenen Mangelware. Erst zum Schluss hin gaben die Peißenberger nochmal Gas. Zunächst hatten sie Pech, als Dennis Neal nur den Pfosten traf (54.), dann hatten sie Glück, als ein Schuss von Müller drei Sekunden vor Schluss zum 7:2 im Netz landete. Damit war das erste punktlose Spiel von Gladiators-Trainer Vogl seit seinem Amtsantritt beendet. 

Wolfgang Krzizok

Statistik

Tore: 1:0 (3.) Müller (Lenz), 2:0 (13.) Eichberger, 3:0 (26.) Eichberger (Staltmayr, Wiseman/4-5), 4:0 (30.) Eichberger (Hörndl, Ebentheuer/4-5), 4:1 (36.) Michel (Gantschnig/4-3), 5:1 (38.) Hörndl (Eichberger, Malatzki), 6:1 (38.) Malatzki (Birkner, Müller), 6:2 (40.) S. Pfeiffer (Huber, Spindler), 7:2 (60.) Müller (Neal). – Zuschauer: 661. – HSR: Markus Sperl. – Strafminuten: Peißenberg 6 + 5 + Spieldauer (Singer), Erding 14.

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