1000 Euro überreichten Max und Marianne Lehmer dem Palliativ Team Erding. Geschäftsführerin Monika Vogt (l.) und Pflege-Leiterin Rita Gabler (r.) bedankten sich. foto: pfort

Spende

2000 Euro für zwei besondere Projekte

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Erding – Wenn es einem selbst gut geht, sollte man an andere denken: Diesen Vorsatz hat Max Lehmer aus Oberneuchingermoos in die Tat umgesetzt.

Der ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete feierte unlängst 70. Geburtstag und wünschte sich Spenden statt Geschenke. Das kam gut an, die Gäste zeigten sich großzügig. 2000 Euro kamen zusammen, die Lehmer für zwei Projekte gesammelt hatte: für das Palliativ Team Erding (PTE) und für die Deutschen Missionsärztlichen Schwestern, die in Äthiopien ein Krankenhaus betreiben.

Bei der Übergabe des 1000-Euro-Schecks ans PTE dankten Geschäftsführerin Monika Vogt und Rita Gabler, pflegerische Leiterin des PTE, Max Lehmer und seiner Frau Marianne für die Spende. „Wir haben die Palliativ-Medizin bei meiner Schwiegermutter erlebt“, erzählte Lehmer vom direkten Bezug zum PTE und dessen professioneller und höchst hilfreicher Unterstützung. Vogt betonte, es sei wichtig, dass die Menschen erfahren, dass es das PTE gebe und dass sie einen Anspruch auf Palliative Versorgung hätten.

Die vom PTE geleistete spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung Schwerstkranker wird vom Hausarzt verordnet und von den Krankenkassen bezahlt. Das PTE gibt es nun seit fünf Jahren. In dieser Zeit hat das Team aus geschulten Pflegeschwestern und Ärzten hunderte Menschen im Landkreis auf ihrem letzten Weg begleitet. So wurde ihnen die Möglichkeit gegeben, weitgehend schmerzfrei zu Hause zu sterben.

Lehmer betonte die „enorme Hilfe“ des PTE nicht nur für die Sterbenden, sondern auch für die Angehörigen, „denn beim Sterben ist man nicht oft dabei“. Marianne Lehmer stärkte vor allem die Zusage, „dass man nicht allein gelassen wird und Tag und Nacht anrufen kann“.

zie

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