4500 Stunden Sicherheit zum Nulltarif

Erding - Die BRK-Bereitschaft Erding hat ihre Jahresbilanz vorgelegt.

Rotes Kreuz ist nicht gleich Rotes Kreuz. Im Landkreis Erding wird die Lebensrettung nicht nur durch den hauptamtlichen Rettungsdienst gewährleistet, sondern auch durch die ehrenamtlichen Bereitschaften. Die Erdinger Einheit hat jetzt ihren Jahresbericht vorgelegt. Demzufolge leisteten die freiwilligen Helfer bei 60 Sanitätsdiensten über 4500 Arbeitsstunden. Zu den größten Herausforderungen zählten der 14. Stadt-Triathlon, die Erdinger Champ Party und das Herbstfest. Weitere 300 Stunden wurden für Wartung und Pflege der Fahrzeuge sowie der Ausrüstung aufgewendet.

Doch für die Bereitschaft gibt es auch einen Alltag: Zwischen 23 und 6 Uhr besetzen die Ehrenamtlichen einen zweiten Rettungswagen für die Region Erding. Hier kam es laut Pressebericht zu einem deutlichen Anstieg der Einsätze: 88 Mal rückten die Helfer aus. Dabei handelte es sich unter anderem um 33 Notarzt- und 40 Notfalleinsätze. Zusätzlich stellt die Bereitschaft nachts und an den Wochenenden den Fahrer des Notarzteinsatzfahrzeuges an der Rettungswache Erding. Hinzu kommt die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst als Bestandteil des Katastrophenschutzes. 2007 wurde an zwei Großübungen teilgenommen, einem simulierten Bahn- und Busunglück. (ham)

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