Als Rekorsammler zeichnete Oberst Michael Rethmann (l.) Christian Kuhn (M.) und Mike Quan aus. Foto: Bundeswehr

55.000 Euro: Neuer Spendenrekord bei der "Aktion Erbse"

Erding - Die Solidarität der Erdinger mit bedürftigen Menschen einerseits und mit den im Ungewissen hängenden Mitarbeitern des Fliegerhorstes ist ungebrochen.

Die Aktion Erbse, bei der Bedienstete des Bundeswehrstandortes im Advent Erbseneintopf verkauften, erbrachte ein neues Rekordergebnis: 55 000 Euro kamen zusammen, 17 000 Euro mehr als 2010. Und schon damals hatte sich Oberst und Standortältester Michael Rethmann über einen neuen Rekord gefreut. Jetzt wurde der stolze Betrag in der Offiziersheimgesellschaft auf dem Fliegerhorst übergeben. Dazu waren neben den Militärs zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft gekommen.

Von der Spendenbereitschaft der Bürger und der Sammelleidenschaft militärischer wie ziviler Mitarbeiter werden auch nach der 32. Auflage der Aktion Erbse viele caritative Einrichtungen, Schulen und Verbände in der Region profitieren. Ihnen stehen ansehnliche Förderbeiträge ins Haus.

Bei dem Festakt erinnerte Rethmann daran, dass die Aktion Erbse in gewisser Hinsicht auch eine Trotzreaktion darstelle. „Die beschlossene Standortschließung wird die Sammelaktion zumindest in den Jahren, in denen sich noch Leben auf dem Fliegerhorst befindet, nicht beeinflussen - im Gegenteil.“

Insgesamt wurden 1200 Liter und somit 2400 Portionen Erbenssuppe am Grünen Markt verkauft. „Und das werden wir aufrecht erhalten, so lange dies durch die Zahl freiwilliger Helfer ermöglicht werdene kann“, versprach Rethmann. 50 waren es bei der jüngsten Aktion. Für Rethmann steht fest: „Deren Engagement trägt einen maßgeblichen Anteil an der neuen Rekordsumme.“

(ham)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare